Status (in CH)
regelmässiger, häufiger Brutvogel, Durchzügler und Wintergast
Infos
Die Amsel ist mit ihrem melodischen, wohlklingenden Flöten, das manchmal schon im Januar erklingt, einer der ersten Frühlingsboten. Sie singt gerne an exponierten Stellen, auf Dachfirsten oder Baumwipfeln, so dass ihr Gesang weithin zu hören ist. Das liebliche, gedämpfte Schlussmotiv wird bei geschlossenem Schnabel gesummt und klingt wie ein entferntes Echo. Die Amsel war ursprünglich eine scheue Bewohnerin dichter, unterholzreicher Wälder. Erst im Lauf der letzten 100 Jahre ist sie so zahlreich in Siedlungen und Städte vorgedrungen, dass sie heute in Europa zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Brutvögeln gehört.
Zugdiagramm

Fakten
Bestand in der Schweiz (Paare):
400000-600000 (2004)
|
Rote Liste CH:
nicht gefährdet |
Zugverhalten:
Standvogel und Kurzstreckenzieher |
Länge (cm):
24-29 |
Gewicht (g):
80-110 |
Gelegegrösse:
3-5 |
Brutort:
Bäume, Sträucher und Gebäude |
Brutdauer (Tage):
12-14 |
Nestlingsdauer/ Flugfähigkeit (Tage):
14
|
Nahrung:
Würmer, Insekten, Früchte |
Vogelgruppe:
Drosselvögel |
Lebensraum:
Wald, Kulturland, Siedlungen |
Bilder
© Keller Verena
Entwicklung der Höhenverbreitung
Gilde
W (Wald)
Verbreitungskarte Welt
Höhenverbreitung zur Brutzeit
Höhenverbreitung ausserhalb der Brutzeit
Höhenverbreitung der anerkannten Nachweise in der Schweiz
Europ. Bestand min.
40000000
Europ. Bestand max.
82000000
Globale Situation (BirdLife International)
Verbreitung 1950
Verbreitung prognostiziert
Winterbestand in CH und auf den wichtigsten Gewässern. Resultate der Wasservogelzählungen
Entwicklung des Winterbestands in CH. Resultate der Wasservogelzählungen
Entwicklung der Bestände Mitte November und Mitte Januar in der CH (inkl. Grenzgewässer)
Index Brutvögel
Index Gastvögel
Zahl der Meldungen pro Jahr
Relativierte SOPM im Jahresverlauf, in versch. Per
SOPM über die Jahre/Gastvogelindex
Entwicklung der anerkannten Nachweise pro Jahr
Anerkannte Nachweise in der Schweiz
Verbreitung im November des Vorjahres. Resultate der Wasservogelzählungen.
Entwicklung Höhenverteilung
Verbreitung im Januar des Vorjahres. Resultate der Wasservogelzählungen
Verbreitung im November im Mittel der zehn letzten Jahre. Resultate der Wasservogelzählungen
Verbreitung im Januar im Mittel der zehn letzten Jahre. Resultate der Wasservogelzählungen
Prioritätsart für Artenförderung
Merkmale
Männchen pechschwarz mit gelbem Schnabel; weibchen dunkelbraun mit verschwommen gefleckter Unterseite und braunem Schnabel. Jungvögel stärker gefleckt.
Rote Liste (2010)
LC
Verantwortungsart Brutvögel
B4
Verantwortungsart Gastvögel
Important Bird Areas (IBA)
National Prioritäre Art: Brutvögel
National Prioritäre Art: Gastvögel