Monitoring
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    Monitoring Ausgewählte Arten

    Koloniebrüter, Bewohner besonderer Standorte oder heimlich lebende Arten sind nur mit speziellen Erhebungen zu erfassen. Oft ist dazu ein grosser Aufwand erforderlich. Viele Arten können wir deshalb nur stichprobenweise überwachen.

    Ziele

    Die Bestandsentwicklung und Verbreitung von in Kolonien nistenden, sehr seltenen oder aus Gefangenschaft stammenden Brutvogelarten wird soweit möglich landesweit überwacht.

    Vorgehen

    Die Brutbestände (und teilweise auch der Bruterfolg) einer Auswahl von Arten werden nach artspezifischen Kriterien für die ganze Schweiz oder einzelne Regionen erhoben und in Sempach zentral gesammelt. Datengrundlage sind die Zufallsbeobachtungen an den Informationsdienst (seltene Brutvögel), gruppenspezifische Formulare (Kormoran, Möwen und Seeschwalben, Segler, Uferschwalbe, Dohle, Saatkrähe), regionale Gebietsberichte und Angaben von Artspezialisten und Gebietskennern.

    Bedeutung

    Die standardisierte Erfassung der Brutbestände erlaubt schnell erstellbare Übersichten über das Vorkommen von seltenen Brutvogelarten in Raum und Zeit. Die Bestandsentwicklung von bedrohten, auf Fördermassnahmen angewiesenen Arten (z.B. Flussseeschwalbe) erlaubt Rückschlüsse auf die Effizienz der Massnahmen. Die Ausbreitung neu auftretender Brutvogelarten wird dokumentiert. Die Angaben zu den Brutbeständen bilden zudem eine wichtige Grundlage für die Berechnung des Swiss Bird Index SBI. Jährlich erscheint eine Synthese über das Brutgeschehen des vergangenen Jahres im Ornithologischen Beobachter.

    Projektleitung

    Claudia Müller

    Publikationen