Vögel der Schweiz
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    Pirol

    Oriolus oriolus

    Informationen

    Die nächsten Verwandten des exotisch aussehenden Pirols leben in den Tropen in Afrika und Asien. Trotz seines auffälligen gelbschwarzen Gefieders ist er in den lichtdurchfluteten Baumkronen wegen seiner versteckten Lebensweise nicht leicht zu entdecken. Am einfachsten ist er anhand des wohlklingenden Gesangs nachzuweisen. Den Flötenrufen verdankt der Pirol neben dem deutschen Artnamen und der wissenschaftlichen Bezeichnung Oriolus auch den französischen Namen «Loriot». Oft wird der Gesang allerdings vom Star treffend ähnlich nachgeahmt. Der Pirol hält sich im eigentlichen Brutgebiet nur drei Monate auf, bevor er wieder in die Winterquartiere aufbricht.

    Stimme

    Status (in CH)
    regelmässiger, spärlicher Brutvogel, spärlicher Durchzügler
    Jahreskalender
    Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
    Jahreskalender
    Jahreskalender

    Fakten

    Bestand in der Schweiz (Paare)
    1'000 - 2'000 (2008-2012)
    Zugverhalten
    Langstreckenzieher
    Tag-/Nachtzieher
    überwiegend Nachtzieher
    Länge (cm)
    22-25
    Spannweite (cm)
    44-47
    Gewicht (g)
    65-67
    Brutort
    Bäume
    Nahrung
    Insekten, Spinnen, Früchte
    Vogelgruppe
    Pirole
    Lebensraum
    Laubwald
    Verbreitung
    Verbreitung
    Verbreitung