Vogelwarte
    zurück
    Seite teilen

    Bibliothek

    Bibliothek
    Bibliothek (Foto © Archiv Vogelwarte)
    Die Fachbibliothek der Schweizerischen Vogelwarte Sempach ist das vogelkundliche Gedächtnis der Schweiz.

    Die Bibliothek der Schweizerischen Vogelwarte ist eine der umfangreichsten ornithologischen Fachbibliotheken Europas. Sie enthält Bücher, Broschüren, Zeitschriften und elektronische Datenträger wie CDs und DVDs vor allem über Vögel. Daneben werden auch Dokumente über Naturschutzfragen und solche aus anderen Naturwissenschaften (Ökologie, Zoologie, Botanik, Forstwirtschaft) gesammelt.

    Die Bibliothek befindet sich im ersten Obergeschoss des Gebäudes Seerose.

    Benützung

    Die Bibliothek der Schweizerischen Vogelwarte ist eine Präsenzbibliothek. Bücher und Zeitschriften werden also nicht ausgeliehen. Die Bibliothek dient in erster Linie dem Personal der Vogelwarte.

    Die Bibliothek kann nach vorheriger Anmeldung auch von den ehrenamtlichen Mitarbeitenden, von Studierenden und weiteren interessierten Personen benützt werden.

    Kontakt: bibliothek@vogelwarte.ch

    Die Bestände sind am Computer abfragbar.

    Der Bücherkatalog enthält die rund 20 000 vorhandenen Medien (Bücher, CD, DVD). Er ist unter Buchbestand Vogelwarte-Bibliothek abfragbar.

    In unserer Zeitschriftendatenbank ist zu jeder vorhandenen Zeitschrift der Bestand der Vogelwarte angegeben.

    Einzelne Zeitschriftenartikel oder Auszüge aus Büchern können als Fotokopien oder als elektronische Dateien (pdf) zugesandt werden. Grössere Aufträge werden in Rechnung gestellt.

    Fotokopien können mit dem elektronischen Formular bestellt werden.

    Bücher

    Die Bibliothek der Vogelwarte ist eine Freihandbibliothek. Die meisten Bücher sind auf offenen Gestellen frei zugänglich. Im Katalog wird bei ihnen der Standort „Lesesaal“ angegeben. Ein Teil der älteren Bücher, vor allem ältere Auflagen, stehen in den Rollregalen, ebenfalls frei zugänglich, aber im Katalog mit dem Standort „Magazin“ gekennzeichnet. Die besonders alten und wertvollen Werke werden unter Verschluss aufbewahrt; sie sind nur in Absprache mit dem Bibliothekar einsehbar. Sie sind im Katalog mit dem Standort „Sondersammlung“ und dem Vermerk „Benutzung auf Anfrage“ gekennzeichnet.

    Die Bibliothek der Schweizerischen Vogelwarte ist seit 2003 über die Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern dem Informationsverbund Deutschschweiz IDS angeschlossen. Neuzugänge werden im Bibliothekssystem Aleph katalogisiert, und die Rekatalogisierung des Altbestandes wird laufend ergänzt. Zur Zeit sind rund 13 500 der etwa 15 000 Bücher und Datenträger im Online-Katalog erfasst.

    Der Katalog ist unter Buchbestand Vogelwarte-Bibliothek abfragbar. Von hier aus lassen sich auch die Kataloge anderer Schweizer Bibliotheken durchsuchen.

    Der jährliche Zugang beträgt 500 bis 600 Bücher und Datenträger. Neben Käufen spielen auch Geschenke, Nachlässe und Besprechungsexemplare eine grosse Rolle.

    Die Bibliothek der Vogelwarte ist eine Präsenzbibliothek primär für die Mitarbeitenden des Instituts. Deshalb werden Bücher nicht an Drittpersonen ausgeliehen. Hingegen ist das Studium der Bücher an Ort möglich, und es können Fotokopien bzw. PDFs bestellt werden.

    Zeitschriften

    Aktuell werden knapp 300 Zeitschriften aus aller Welt regelmässig beschafft. Gut 250 davon erhält die Vogelwarte im Austausch gegen die Zeitschrift der Ala "Der Ornithologische Beobachter". Zusammen mit den eingestellten Zeitschriften, solchen, die den Namen geändert haben und Zeitschriften, von denen die Vogelwarte nur wenige Nummern besitzt, sind rund 2500 Zeitschriftentitel elektronisch registriert.

    In unserer Zeitschriftendatenbank ist zu jeder vorhandenen Zeitschrift der Bestand der Vogelwarte angegeben. Zeitschriften werden nicht ausgeliehen, können aber wie auch die Bücher auf Anmeldung hin in der Vogelwarte benützt werden. Fotokopien bzw. PDFs können mit dem elektronischen Formular oder auch formlos per E-Mail oder brieflich bestellt werden.

    Die Zeitschriften sind in einer Rollschrankanlage untergebracht und nach Ländern geordnet. Die Zeitschriften werden wenn möglich eingebunden. Zur Zeit enthält die Bibliothek rund 5000 von Hand gebundene Zeitschriftenbände.

    Geschichte: Von Gesner bis ins elektronische Zeitalter

    Die Bibliothek der Schweizerischen Vogelwarte besass ursprünglich sehr wenige alte Bücher. Die Vogelwarte wurde 1924 gegründet und konnte kaum Mittel in die Beschaffung älterer Bücher investieren. Erst in neuerer Zeit konnte die Sammlung der wichtigsten ornithologischen Bücher aus der Schweiz durch Geschenke, Nachlässe und Tausch stark erweitert werden. Das älteste Buch der Vogelwarte-Bibliothek ist das Vogelbuch des Zürcher Universalgelehrten Conrad Gesner, gedruckt 1557 in Zürich und in hervorragendem Zustand erhalten.

    Über 30 Jahre lang wurde die Bibliothek der Schweizerischen Vogelwarte von Raymond Lévêque betreut und stark ausgebaut. Seit 1997 ist Christian Marti Bibliothekar der Vogelwarte. Unterstützt wird er dabei von Anne Tampe.

    Für Geschenke an die Bibliothek ist die Vogelwarte jederzeit sehr dankbar. Doppelt vorhandene Bücher werden zum Tausch eingesetzt oder an ähnliche Institutionen vor allem in Osteuropa abgegeben. Anfragen können gerne an Patricia Dürring Kummer, Leiterin Bibliothek, gerichtet werden.