Status (in CH)
regelmässiger, spärlicher Brutvogel, Durchzügler und Wintergast
Infos
Die schillernde Färbung, die heimliche Lebensweise und die Seltenheit haben den Eisvogel berühmt gemacht. Nach einer französischen Sage kam er zu seiner Farbenpracht, weil Noah ihn mit dem Auftrag, nach Festland Ausschau zu halten, fliegen liess. Wegen eines heftigen Sturms musste der Eisvogel so hoch fliegen, dass die Sonne unter ihm lag. Dabei nahm die Oberseite die Farbe des blauen Himmels an, die Unterseite färbte sich durch die Glut der Sonne rot.
Zugdiagramm

Fakten
Bestand in der Schweiz (Paare):
300-350 (2004)
|
Rote Liste CH:
verletzlich |
Zugverhalten:
Standvogel und Kurzstreckenzieher |
Länge (cm):
16-17 |
Gewicht (g):
40-45 |
Gelegegrösse:
6-7 |
Brutort:
Erdhöhlen |
Brutdauer (Tage):
18-21 |
Nestlingsdauer/ Flugfähigkeit (Tage):
23-27
|
Nahrung:
Fische |
Vogelgruppe:
Eisvögel |
Lebensraum:
Seen, Fliessgewässer, Feuchtgebiete |
Bilder
© Burkhardt Marcel
Entwicklung der Höhenverbreitung
Gilde
F (Feuchtgebiete und Gewässer)
Verbreitungskarte Welt
Höhenverbreitung zur Brutzeit
Höhenverbreitung ausserhalb der Brutzeit
Höhenverbreitung der anerkannten Nachweise in der Schweiz
Europ. Bestand min.
79000
Europ. Bestand max.
160000
Globale Situation (BirdLife International)
Verbreitung 1950
Verbreitung prognostiziert
Winterbestand in CH und auf den wichtigsten Gewässern. Resultate der Wasservogelzählungen

Entwicklung des Winterbestands in CH. Resultate der Wasservogelzählungen
Entwicklung der Bestände Mitte November und Mitte Januar in der CH (inkl. Grenzgewässer)

Index Brutvögel
Index Gastvögel
Zahl der Meldungen pro Jahr
Relativierte SOPM im Jahresverlauf, in versch. Per
Bestandsentwicklung Europa (EBCC)
SOPM über die Jahre/Gastvogelindex
Entwicklung der anerkannten Nachweise pro Jahr
Anerkannte Nachweise in der Schweiz
Verbreitung im November des Vorjahres. Resultate der Wasservogelzählungen.

Entwicklung Höhenverteilung
Verbreitung im Januar des Vorjahres. Resultate der Wasservogelzählungen

Verbreitung im November im Mittel der zehn letzten Jahre. Resultate der Wasservogelzählungen

Verbreitung im Januar im Mittel der zehn letzten Jahre. Resultate der Wasservogelzählungen

Prioritätsart für Artenförderung
1
Merkmale
Oberseite glänzendblau; Unterseite orange; weisse Kehle; weisser Fleck beidseitig am Hals; kurzer Schwanz; rote Füsse; der kräftige, lange Schnabel ist beim Männchen ganz dunkel, beim Weibchen unterseits rötlich; der kurze scharfe Pfiff tönt wie zii.
Rote Liste (2010)
LC
Verantwortungsart Brutvögel
B2
Verantwortungsart Gastvögel
Important Bird Areas (IBA)
National Prioritäre Art: Brutvögel
1
National Prioritäre Art: Gastvögel