Federn lassen sich an vielen Stellen finden. Lohnend ist die Suche unter Nistbäumen von Arten, die in Kolonien brüten. Eher zufällig treffen wir auf einzelne intakte Federn grösserer Arten wie Greifvögel und Eulen. Federn finden sich oft auch, wo Gefahren für Vögel lauern: unter Freileitungen, an grossen Glaswänden oder an Verkehrswegen. Viele Federn, auf kleiner Fläche verstreut, sind Zeugen einer Greifvogeloder Eulenmahlzeit.
Vogelfedern waren und sind Rohstoff für viele menschliche Anwendungen, die weitgehend den von der Natur vorgesehenen Funktionen folgen: Schmuck und Wärmeisolation. In erster Linie aber ist die Vogelfeder eine komplizierte natürliche Struktur, die mehr als ein Dutzend verschiedene Aufgaben erfüllt und den Vogel zu einem weltweiten «Erfolgsmodell » macht.