Mäusebussard

Buse variable - Common Buzzard

Buteo buteo

Mäusebussard

© Pascal Engler



Merkmale:
breite Flügel und breiter gerundeter Schwanz; Färbung sehr variabel und schwankt zwischen Weiss und Schwarzbraun; Oberseite meist dunkelbraun, Unterseite weiss mit dunklen Bändern und Streifen; die Läufe sind unbefiedert gelb; beide Geschlechter gleich; ruft laut "pijääh".


Zugverhalten Mäusebussard
Bestand in der Schweiz (Paare): 20'000-25'000 Rote Liste 2001:
nicht gefährdet
Zugverhalten:
Kurzstreckenzieher
Grösse (cm):
55
Gewicht (g):
600-1300
Gelegegrösse:
2-3
Brutort:
Bäume
Brutdauer (Tage):
36
Nestlingsdauer (Tage):
45-50
Nahrung:
Kleinsäuger
Vogelgruppe:
Greifvögel
Lebensraum:
Wald, Wiesen und Äcker


Der Mäusebussard ist mit einem geschätzten Brutbestand von 20´000-25´000 Brutpaaren unsere weitaus häufigste Greifvogelart. Im Winter erhalten die Mäusebussarde Mitteleuropas Zuzug aus Nordeuropa. Dafür wandert ein Teil der hiesigen Vögel - es sind vorwiegend jüngere Tiere - nach Südfrankreich und nach Nordspanien, um dort zu überwintern. In der kälteren Jahreszeit sind Mäusebussarde regelmässig auf ihren Ansitzen an den schneefreien Borden von Autostrassen zu beobachten. Mäusebussarde nisten im Wald und in Feldgehölzen, suchen sich ihre Beute aber meist über offenem Gelände. Erspähen sie dort mit ihren scharfen Augen eine Maus oder einen Käfer, sieht man sie zu Boden stürzen. Seltener rütteln sie auch und bleiben, mit den Flügeln schlagend oder diese gegen den Wind stellend, unverrückt am selben Punkt. Wenn sie im Balzflug kreisen, hört man ihr "Hiäh". Dazwischen lassen sie sich fast zu Boden fallen, überschlagen sich oder drehen sich in der Luft. Obwohl der Mäusebussard kaum grössere Vögel schlägt und für Krähen keine ernsthafte Gefahr darstellt, vertreiben diese ihn hartnäckig aus ihrem Revier. Meist fliegt der Mäusebussard mit langsamen Flügelschlägen davon, ohne seine Verfolger abzuwehren. Nur bei gezielten Angriffen, oder wenn sie ihm eine Beute abzujagen versuchen, dreht er sich im Flug, um seine Gegner mit den Fängen abzuwehren und sich in Sicherheit zu bringen.