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Artenförderung Vögel Schweiz
Hilfe für die bedrohtesten Vögel: Das Projekt "Artenförderung Vögel Schweiz" kommt den 50 Vogelarten zu Gute, die es am nötigsten haben. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, arbeiten die Schweizerische Vogelwarte Sempach und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz eng zusammen. |
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[ Rundbriefe ]
[ 50 Prioritätsarten ]
[ Startegie 2007-2010 ]
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Artenförderung Auerhuhn
Das Auerhuhn ist ein Charaktervogel des strukturreichen, durch den Menschen wenig gestörten Bergwaldes. Die nationalen Inventare von 1968/71, 1985 und 2001 haben gezeigt, dass die Bestände der Art seit mehreren Jahrzehnten rückläufig sind und sich gleichzeitig das Verbreitungsgebiet zunehmend verkleinert. |
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[ Faktenblatt ]
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Artenförderung Braunkehlchen
Das Braunkehlchen bewohnt Blumenwiesen. Seine Zukunft hängt von einer mässigen, wenig intensiven Graslandnutzung ohne Düngung, Bewässerung und Silage ab. |
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[ Faktenblatt ]
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Artenförderung Dohle
Der Bestand der Dohle hat in der Schweiz abgenommen. Die Sicherstellung der traditionellen und die Schaffung neuer Brutplätze in Städten hat bis jetzt zu keiner Erholung des Bestandes geführt. Der Grund für die negative Entwicklung ist vermutlich ein generell schlechter Fortpflanzungserfolg. |
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Artenförderung Dorngrasmücke
Die Dorngrasmücke gilt als Charaktervogel ungenutzter Randzonen der offenen Kulturlandschaft. Das einst zusammenhängende Vorkommen der Dorngrasmücke im Mittelland weist heute grosse Lücken auf, hauptsächlich aufgrund von Habitatverlust. Die Dorngrasmücke soll deshalb mit Habitataufwertungen gezielt gefördert werden. |
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Artenförderung Heidelerche
Die Heidelerche besiedelt heute in der Schweiz vor allem den westlichen Jura und die sonnenexponierten Hänge des Mittel- und Oberwallis. Durch eine auf die Bedürfnisse der Heidelerche ausgerichtete landwirtschaftliche Nutzung und Habitatpflege soll das langfristige Überleben der Art in der Schweiz gesichert werden. |
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Artenförderung Kiebitz
In 150 Jahren wurden Riedwiesen, der ursprüngliche Lebensraum des Kiebitzes, in Kulturland umgewandelt. Dies führte zum Zusammenbruch des Schweizer Bestands bis in die 1930er-Jahre. Seither brütet er im Wies- und Ackerland, was anfänglich zu einer Trendwende mit rund 1000 Brutpaaren um 1975 führte. Heute brüten bei uns jedoch nur noch 100-120 Paare. |
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Artenförderung Lachmöwe
Im Rahmen eines Artenförderungsprogramms sollen die Ursachen für den starken Bestandsrückgang der Lachmöwe erforscht und entsprechende Massnahmen umgesetzt werden. |
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Artenförderung Mittelspecht
Der Mittelspecht bewohnt in der Schweiz ausschliesslich alte Eichenwälder. Um diesen Habitatspezialisten langfristig in der Schweiz erhalten zu können, sind spezifische Massnahmen in seinem Lebensraum nötig. |
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Artenförderung Ortolan
Die Rettung des Ortolans tut Not. Der seltene Singvogel kommt nur noch an wenigen Orten im Wallis vor. |
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Artenförderung Turmfalke und Schleiereule
Die Schleiereule und der Turmfalke sind im Mittelland seit den 1960er-Jahren wesentlich seltener geworden. Ihr Rückgang wird in erster Linie auf das ungenügende und schlecht erreichbare Nahrungsangebot aufgrund der intensivierten landwirtschaftlichen Nutzung und auf ein Fehlen geeigneter Brutplätze zurückgeführt. |
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[ Pro-Riet ]
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Artenförderung Waldschnepfe
Die unauffällige, ausschliesslich im Wald lebende Waldschnepfe ist aus dem schweizerischen Mittelland fast verschwunden. Über die Gründe für diese negative Entwicklung herrscht Unklarheit. |
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Artenförderung Wiedehopf
Dem Wiedehopf erfolgreich unter die Flügel greifen: Ein ambitiöses Vorhaben, das dank den umfangreichen Vorabklärungen gelingen kann. |
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Artenförderung Ziegenmelker
Mit forstlichen Eingriffen zur Auslichtung von Föhrenwäldern wird im Wallis der Bestand des bedrohten Ziegenmelkers gefördert. |
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Artenförderung Zwergohreule
Mit Krautsäumen entlang von Wiesen versucht die Vogelwarte in Zusammenarbeit mit den Landwirten, das Nahrungsangebot für die Zwergohreule zu erhöhen. |
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Wiederansiedlung Rebhuhn
Noch vor wenigen Jahrzehnten besiedelte das Rebhuhn klimatisch günstige Ackerbaugebiete der Schweiz. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sank dann der Bestand von 10'000 auf wenige Individuen. Die Zukunft des Rebhuhns in der Schweiz bleibt ungewiss. |
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[ Zoom ]
[ DRS1 Radiosendung vom 16.11.06 (mp3) ]
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