Informationen zum Ausbauprojekt


Nest

Die Schweizerische Vogelwarte Sempach ist eine einzigartige Institution. Getragen von der Bevölkerung und tatkräftig unterstützt von 1500 Ehrenamtlichen, setzt sich die Vogelwarte für die einheimische Vogelwelt ein.

Die Vogelwarte hat einen speziellen Punkt ihrer über 80-jährigen Geschichte erreicht. In zwei Schritten rüstet sich die Vogelwarte für die Erfordernisse im 21. Jahrhundert. Ein neues Forschungsgebäude wird zur Basis für den Schutz und die Förderung der bedrohten Vogelwelt. Mit der ökologischen Konstruktion auf höchstem Standard setzt die Vogelwarte auch ein Zeichen für nachhaltiges umweltverträgliches Bauen.

Das bestehende Gebäude in einmaliger Lage am See soll der Bevölkerung offen stehen. Hier entsteht ein attraktiver Besuchs- und Lernort, der unsere Begeisterung für die Vogelwelt an Jung und Alt weitergibt.


 

 

Ziele

Das Bauvorhaben besteht aus zwei Teilen:

1. Ein neues Forschungsgebäude

Fotomontage Seerose

entsteht in unmittelbarer Nähe der alten Vogelwarte

Das neue Gebäude wird das Zentrum für die Vogelkunde und den Vogelschutz in der Schweiz.

Es wird die ganze Infrastruktur sowie zweckmässige Arbeitsplätze für 80 Mitarbeitende umfassen.

Mit dem ökologischen Holzbau setzen wir ein Zeichen. Es entsteht das erste Haus der Zentralschweiz mit dem Label Minergie Eco.

 

2. Das bestehende Gebäude wird zum Vogelwarte-Besuchszentrum

Besuchszentrum

Wir setzen neue Akzente in der Umweltbildung.

Wir schaffen einen Treffpunkt für alle Vogelfreunde.

Wir wollen an einem schön gelegenen Ausflugsort am See Begeisterung für die einheimischen Vögel wecken.

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Technische Angaben zum Forschungsgebäude

  • Bauparzelle 5000 m2
  • Kosten 14 Mio Fr.
  • Kosten pro m3 nach SIA 116: 598 CHF/m3
  • (ohne Mehraufwendungen für Holzbau und Minergie: 510 CHF/m3)
  • 80 Arbeitsplätze
  • Bibliothek
  • Minergie
    MINERGIE-P® bedingt ein eigenständiges, am niedrigen Energieverbrauch orientiertes Gebäudekonzept. Ein Haus, das den strengen Anforderungen von MINERGIE-P® genügen soll, ist als Gesamtsystem und in allen seinen Teilen konsequent auf dieses Ziel hin geplant, gebaut und im Betrieb optimiert. Die folgenden fünf Anforderungen müssen eingehalten werden:
    • Tiefer spezifischer Wärmeleistungsbedarf
    • Tiefer Heizwärmebedarf
    • Tiefe gewichtete Energiekennzahl für Lüftung, Heizung und Warmwasser
    • Hohe Luftdichtigkeit der Gebäudehülle
    • Haushaltgeräte mit Energieeffizienz A bzw. A+
  • Photovoltaikanlage: 150 m2 Sonnenkollektoren mit 20 kW Leistung
  • Holzschnitzelheizung
  • Erdregister für Vorkühlung im Sommer
  • Wärmeschutz des Gebäudes
  • 0,8 W/m2K
  • Regenwassernutzung
  • Minergie Eco für ökologische Materialien
    Bauten, die nach MINERGIE-ECO® zertifiziert sind, erfüllen auch Anforderungen gesunder und ökologischer Bauweisen.
    • minimaler Materialverbrauch
    • wenn immer möglich lokale Herkunft
    • 100 % FSC-Holz aus der Schweiz und Süddeutschland
  • naturnahe Fassadenbegrünung und Umgebungsgestaltung mit standortgerechten einheimischen Pflanzen

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Zeitplan

1. Etappe "Das neue Forschungsgebäude"
Planung   2006/07   Seerose
Baubewilligung Dezember 2007
Baubeschluss Stiftungsrat 14. April 2008
Spatenstich Forschungsgebäude 19. Mai 2008
Aufrichte Rohbau Forschungsgebäude Oktober 2008
Einweihung Forschungsgebäude Frühling 2010


2. Etappe "Erweiterung Besuchszentrum"
Vorgesehene Eröffnung   April 2012   Plan Besuchszentrum
   
   
   
   

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Baufortschritt

Nachfolgend finden Sie eine laufend ergänzte Dokumentation der Baufortschritte des Forschungsgebäudes:

Einweihung/Tag der offenen Tür


Einweihung/Tag der offenen Tür
Die offizielle Einweihung findet im kommende Frühjahr statt.

Für alle Interessierte öffnen sich am Samstag, 1. Mai und Sonntag, 2. Mai 2010 die Türen
(Tag der offenen Tür).


» 1./2. Mai 2010

Bezug des neuen Gebäudes


Bezug des neuen Gebäudes
Es ist soweit: Nach 1.5 Jahren Bauzeit kann das neue Gebäude von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezogen werden.


» 19. Oktober 2009

Einrichten der Büroräume


Einrichten der Büroräume
Die Grossraumbüros werden mit Möbeln bestückt. Das neue Gebäude verfügt über moderne 80 Arbeitsplätze.


» ab Mitte Oktober 2009

Umzug der Bibliothek


Umzug der Bibliothek
Die Bibliothek bezieht den neuen Standort. Insgesamt werden rund 13'000 Bücher, Fachpublikationen und ornithologische Zeitschriften gezügelt.


» ab 21. September 2009

Umgebungsarbeiten


Umgebungsarbeiten
Die ersten Umgebungsarbeiten beginnen. Es entsteht ein naturnaher Garten mit einheimischen Pflanzen und vielfältigen Strukturen wie diese Steinmauer.


» ab Juli 2009

Innenausbau


Innenausbau
Der Innenausbau schreitet weiter voran. In den zukünftigen Büroräumlichkeiten wurden die Holzdecken fertig montiert und die Wände türkisfarben gestrichen.


» ab Juli 2009

Innenausbau


Innenausbau
Die Wände des Treppenhauses werden türkisfarben gestrichen.


» ab Juli 2009

Demontage des Gerüstes


Demontage des Gerüstes
Das Gerüst wurde demontiert; gleichzeitig beginnt nun die Phase des Innenausbaus.


» ab Mai/Juni 2009

Montage der Aussenverkleidung


Montage der Aussenverkleidung
Die Fassade wird montiert. Die Farbe der Fassade entspricht dem Rot unseres Vogelwarte-Logos.


» ab Februar 2009

Fensterfront


Fensterfront
Am Treppenhaus werden die Fensterfronten angebracht.


» ab Februar 2009

Montage Fenster


Montage Fenster
Die Fenster und Fensterzargen werden montiert.


» ab Ende Dezember 2008

Aufrichte


Aufrichte
Innerhalb von bloss vier Wochen wird der Rohbau aufgerichtet und gedeckt. Das neue Holzgebäude erfüllt die Labels Minergie-P und Minergie-Eco.

Das Gebäude bietet später Arbeitsplätze für rund 90 Personen.


» 7. November 2008

Errichtung des Rohbaus


Errichtung des Rohbaus
Die vorgefertigten Holzelemente (Wand- und Deckenelemente) werden angeliefert und in der Folge errichtet.


» 13. Oktober 2008

Betonierung des Treppenturms


Betonierung des Treppenturms
Der zentrale Treppenturm wird betoniert.


» Ende September - 10. Oktober 2008

Betonierung des Fundamentes


Betonierung des Fundamentes
Die tragenden Fundamentwände des Untergeschosses werden betoniert. Dabei wird auch der Regenwassertank mit einem Fassungsvermögen von ca. 40'000 Litern erstellt. Das darin gesammelte Regenwasser wird später für die WC-Spülung verwendet.


» Ende Juli 2008

Pfählung


Pfählung
Da der Untergrund aus unstabilen Schichten aufgebaut ist (Seekreide), müssen Pfähle in den Boden gerammt werden.


» Juni - 15. Juli 2008

Aushub


Aushub
Die Baugrube wird ausgehoben.


» 23. - 30. Mai 2008

Abhumusierung


Abhumusierung
Der Humus wird abgetragen.


» 20. - 23. Mai 2008

Spatenstich für das neue Forschungsgebäude


Spatenstich für das neue Forschungsgebäude
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vogelwarte beim Spatenstich für den Neubau


» 19. Mai 2008

Vor Baubeginn


Vor Baubeginn
Die Bauparzelle «Seerose» vor Baubeginn mit einer Fläche von 5000m2. Der Stiftungsrat gibt grünes Licht für das grosse Bauvorhaben.


» 17. April 2008



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Finanzierung

Für die Realisierung dieses grossen Vorhabens braucht die Vogelwarte ausserordentliche Mittel von rund 18 Millionen Franken (14 Mio für das neue Forschungsgebäude, 4 Mio für die Erweiterung des Besuchszentrums). Ein wesentlicher Teil soll durch zweckgebundene Spenden gedeckt werden.

Stiftungen, Firmen, die öffentliche Hand und private Gönnerinnen und Gönnern haben bereits beträchtliche Mittel gespendet oder zugesichert. Die Vogelwarte ist für diese grosszügige Unterstützung allen Spenderinnen und Spendern zu grösstem Dank verpflichtet.

Dank den vielen zweckgebundenen Spenden kann die laufende Forschungs- und Schutzarbeit unabhängig vom Bauprojekt ungeschmälert vorangetrieben werden.

 

Spendenbarometer


9.3
0 18.0

» Liste der Donatoren

Helfen auch Sie mit! Investieren Sie in eine starke Vogelwarte.
Bessere Zukunftsaussichten für die Schweizer Vogelwelt - Für Ihre wohlwollende Unterstützung danken wir Ihnen herzlich!

» Spenden via Kreditkarte

Spendenkonto Bauprojekt 60-324530-8

Gerne schicken wir Ihnen einen Einzahlungsschein, Tel. 041 462 97 00.

Spenden ab CHF 500.- weisen wir mit dem Einverständnis der Spendenden auf einer Donatorentafel aus;
Spenden ab CHF 1000.- verdanken wir zusätzlich mit einer Einladung an das Eröffnungsfest in Sempach.

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Medien

pdf Neue Luzerner Zeitung vom 27.11.2008 [.pdf | 339 KB]
pdf Baukader Schweiz; Nummer 1/2009 [.pdf | 473 KB]

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Architekt

W. & R. Leuenberger AG, Nebikon

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Auskünfte

Dr. Christian Marti, Betriebsleiter
Schweizerische Vogelwarte
6204 Sempach

Tel 041 462 97 00

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Liste der Donatoren

Wir danken allen Donatorinnen und Donatoren, die mithelfen, den Ausbau der Vogelwarte zu ermöglichen:

MAVA Stiftung für Naturschutz
Fondation Hans Wilsdorf
Ernst Göhner Stiftung
Kanton Luzern
Albert Koechlin Stiftung
Kanton Aargau
Kanton Zürich
Marion Jean Hofer-Woodhead-Stiftung
Zigerli-Hegi-Stiftung
Hilfsfonds der Vogelwarte
Kanton Schwyz
Kanton Solothurn
Kanton Basel-Stadt
Kanton Basel-Landschaft
Kanton St. Gallen
Kanton Thurgau
Credit Suisse, Zürich
Sika AG, Baar
Kanton Obwalden
Ala - Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz
Kanton Zug
Hecht Holzbau AG, Sursee
Tschopp Holzbau AG, Hochdorf
Stadt Sempach
Kanton Schaffhausen
Kanton Genf
Kanton Nidwalden
Kanton Waadt
Fondation Alfred et Eugénie Baur
Ornithologische Gesellschaft Luzern
Kanton Glarus
Kanton Appenzell Ausserrhoden
Novartis AG, Basel
holz-baustoffe Schweiz, Alberswil
Balmer-Etienne AG, Luzern
Walter Schmid AG, Dübendorf
Mailtec AG, Dübendorf
Kanton Appenzell Innerrhoden
Gmür + Co. AG, Luzern
Performa HiTec GmbH, Büren
Gemeinde Horw
Mako Laser AG, Uetendorf b. Thun
Finter Bank, Zürich

Weissstorch

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