Merkmale:
sehr kleiner Vogel; oberseits rotbraun; Flügel, Schwanz und Flanken gebändert; kurzer, oft gestelzter Schwanz; sehr lauter, schmetternder Gesang mit Trillern und Rollern, auch im Winter; lauter, schnarrender Alarmruf.
| Bestand in der Schweiz (Paare): 250'000-350'000 | Rote Liste 2001:
nicht gefährdet |
Zugverhalten:
Teilzieher |
| Grösse (cm):
10 |
Gewicht (g):
8-13 |
Gelegegrösse:
5-7 |
| Brutort:
Boden |
Brutdauer (Tage):
14-16 |
Nestlingsdauer (Tage):
15-18 |
| Nahrung:
Insekten, Spinnen |
Vogelgruppe:
Singvögel |
Lebensraum:
Wald |
Der Zaunkönig gehört zu unseren kleinsten Vögeln. Seine geringe Grösse fällt vor allem wegen seines kurzen Schwänzchens auf. Sie kommt ihm sehr zustatten, etwa auf der Jagd nach Insekten, Spinnen und anderem Getier, die er unter Gestrüpp und Gerank bis in die entferntesten Winkel verfolgen kann. Und wenn er selbst verfolgt wird, findet er dort fast stets einen Fluchtweg. So klein der Zaunkönig ist, so laut ertönt seine Stimme. Wenn er sich mit steil aufgerichtetem Schwanz in der Bodenvegetation zu schaffen macht, lässt er oft ein hartes "Tetetetetet" hören, das mit zunehmender Erregung in ein schnurrendes "Zerr" übergeht. Wenn der Zaunkönig singt, wählt er eine freie Warte, so dass sein schmetterndes Lied weit zu hören ist. Das Männchen baut mehrere Nester, von denen sich seine Gefährtin eines zum Brüten auswählt. Meist gibt es zweimal Nachkommenschaft. Zuweilen übernimmt das Männchen die erste Brut, während das Weibchen das zweite Gelege ausbrütet. In nahrungsgünstigen Territorien gelingt es dem Männchen, mehrere Weibchen anzulocken. In strengen Wintern gehen viele Zaunkönige an Nahrungsmangel zugrunde, doch werden die Verluste schon in den folgenden Jahren wieder ausgeglichen.
