häufig brütender Jahresvogel
Die Aaskrähe tritt bei uns in zwei leicht unterscheidbaren Formen auf: Rabenkrähe und Nebelkrähe. Bei dieser Art heisst das Erfolgsrezept nicht Spezialisation, sondern Anpassungs- und Lernfähigkeit. Krähen sind als Allesfresser die Hauptgewinner der heutigen Entwicklung in der Landwirtschaft. Der für Silage übliche, fast gleichzeitige Schnitt grosser Flächen macht Krähen dank guter Flug- und Laufeigenschaften sowie gemeinschaftlicher Nutzung des Nahrungsangebots gegenüber anderen Vögeln der Agrarlandschaft überlegen. Als Nesträuber und Schädling wird die Krähe schon lange verfolgt. Aus ökologischer Sicht gibt es dafür allerdings keine stichhaltigen Gründe. Trotz aller Nachstellungen konnte der Bestand nirgends stark dezimiert werden. Besonders Nichtbrüterschwärme können an landwirtschaftlichen Kulturen Schäden anrichten. Andererseits sind Krähen auch sehr nützlich, denn sie vertilgen gerade zur Brutzeit zahllose Mäuse und Schnecken.
Bestand in der Schweiz (Paare):
80000-150000 (2004) |
Rote Liste CH:
nicht gefährdet |
Zugverhalten:
Standvogel |
| Länge (cm):
44-51 |
Gewicht (g):
540-600 |
Gelegegrösse:
4-6 |
| Brutort:
Bäume |
Brutdauer (Tage):
17-18 |
Nestlingsdauer/ Flugfähigkeit (Tage):
30-32 |
| Nahrung:
Abfall, Aas, Insekten, Säuger, Vögel, Früchte |
Vogelgruppe:
Rabenvögel |
Lebensraum:
Wald, Kulturland, Siedlungen |