Status (in CH)
regelmässiger, häufiger Durchzügler und Wintergast, extrem seltener Brutvogel
Infos
Schellenten verdanken ihren Namen dem pfeifenden und wie ein Klingeln («Schellen») tönenden Fluggeräusch. Im Mittwinter erreicht die Balz der Männchen ihren Höhepunkt und es bilden sich Balzgruppen. Die Männchen werfen bei der Balz den Kopf auf den Rücken. Manchmal treten sie dabei mit beiden Beinen gleichzeitig so heftig nach, dass das Wasser spritzt. Danach strecken sie den Hals sehr rasch mit aufwärts gerichtetem Schnabel. Reagiert ein Weibchen auf diese Balzbewegungen, fordert es das Männchen zur Paarung auf.
Zugdiagramm

Fakten
Bestand in der Schweiz (Paare):
(2003-2007)
|
Rote Liste CH:
verletzlich |
Zugverhalten:
überwiegend Kurzstreckenzieher |
Länge (cm):
42-50 |
Gewicht (g):
600-1150 |
Gelegegrösse:
6-15 |
Brutort:
Baum- und andere Höhlen |
Brutdauer (Tage):
30 |
Nestlingsdauer/ Flugfähigkeit (Tage):
57-66
|
Nahrung:
Insekten |
Vogelgruppe:
Entenvögel |
Lebensraum:
Seen, Fliessgewässer |
Bilder
© Burkhardt Marcel
Entwicklung der Höhenverbreitung
Gilde
F (Feuchtgebiete und Gewässer)
Verbreitungskarte Welt
Höhenverbreitung zur Brutzeit
Höhenverbreitung ausserhalb der Brutzeit
Höhenverbreitung der anerkannten Nachweise in der Schweiz
Europ. Bestand min.
490000
Europ. Bestand max.
590000
Globale Situation (BirdLife International)
Verbreitung 1950
Verbreitung prognostiziert
Winterbestand in CH und auf den wichtigsten Gewässern. Resultate der Wasservogelzählungen

Entwicklung des Winterbestands in CH. Resultate der Wasservogelzählungen
Entwicklung der Bestände Mitte November und Mitte Januar in der CH (inkl. Grenzgewässer)

Index Brutvögel
Index Gastvögel
Zahl der Meldungen pro Jahr
Relativierte SOPM im Jahresverlauf, in versch. Per
Bestandsentwicklung Europa (EBCC)
SOPM über die Jahre/Gastvogelindex
Entwicklung der anerkannten Nachweise pro Jahr
Anerkannte Nachweise in der Schweiz
Verbreitung im November des Vorjahres. Resultate der Wasservogelzählungen.

Entwicklung Höhenverteilung
Verbreitung im Januar des Vorjahres. Resultate der Wasservogelzählungen

Verbreitung im November im Mittel der zehn letzten Jahre. Resultate der Wasservogelzählungen

Verbreitung im Januar im Mittel der zehn letzten Jahre. Resultate der Wasservogelzählungen

Prioritätsart für Artenförderung
Merkmale
Erpel am Körper schwarz und weiss, am Kopf grünschillernd schwarz, mit frankenstückgrossem weissem Fleck zwischen Schnabel und Auge; Ente grau mit braunem Kopf, weissem Halsband und weissem Flügelspiegel; Erpel im Schlichtkleid ähneln der Ente, behalten aber einige dunkelgrüne Kopffedern.
Rote Liste (2010)
LC
Verantwortungsart Brutvögel
B5
Verantwortungsart Gastvögel
Important Bird Areas (IBA)
1
National Prioritäre Art: Brutvögel
National Prioritäre Art: Gastvögel