Entwicklung

      Berge und Alpine Lebensräume

      Der Piz Bernina GR (links, 4049 m) ist der höchste Gipfel und der einzige Viertausender der Ostalpen. © Felix Wesch

      Die Alpen sind nicht nur das prägende Landschaftselement der Schweiz, sondern auch ein Symbol für unsere Geschichte und Kultur. Sie beherbergen zahlreiche Lebensräume und eine hohe Artenvielfalt, deren Entwicklung untrennbar mit der Landwirtschaft, den Freizeitaktivitäten und klimatischen Einflüssen verbunden ist.

      Von den 82 Viertausendern der Alpen liegen 48 in der Schweiz oder auf der Landesgrenze. Schon diese Zahl belegt die herausragende Bedeutung der Alpen für unser Land. Der Alpenraum deckt über 60 % der Landesfläche ab. Davon liegen 23 % auf über 2000 m Höhe und beherbergen eine bemerkenswerte biologische Vielfalt.

      Im Übergangsbereich zwischen der subalpinen und der alpinen Stufe prägt der Wechsel zwischen Zwergstrauchvegetation und Alpweiden die Gebirgslandschaften in den Alpen und auf den Jurakreten. In den Alpen findet man hier auch die letzten Lärchen und Arven. In offeneren Bereichen sorgen Grünerlengebüsche, Hochstaudenfluren und Weidenröschenbestände, oft auch Geröllhalden und Wildbäche für das typische Landschaftsbild. Die Alpwirtschaftsflächen in der Schweiz umfassten 2009 total 5139 km2. Das entspricht etwa der Fläche des Kantons Wallis. In der alpinen Stufe verschwindet die Gehölzvegetation praktisch völlig zugunsten steindurchsetzter, magerer Rasen und Weiden mit Staudenfluren und Polsterpflanzen sowie Flechten und Moosen. Gletschervorfelder und -moränen mit ihrer Pioniervegetation sind hier ebenfalls typisch. Oberhalb von etwa 2800 m folgt die nivale Stufe mit ewigem Schnee sowie Fels- und Gesteinsflächen, wo es kaum noch Vegetation gibt. Die Gletscher der Schweiz bedeckten 2010 eine Fläche von 944 km2.

      Landwirtschaft im Wandel

      Die hiesige Berglandwirtschaft ist überall rückläufig. Die Anzahl Bergbauernbetriebe ist von 2000 bis 2016 um 2 % pro Jahr gesunken. Dagegen ist die bewirtschaftete Fläche relativ konstant geblieben und zwischen 1996 und 2016 nur um 0,9 % geschrumpft. Die Verluste sind damit weit geringer als in den Tieflagen, wo sie 3,2 % betragen. Allerdings sind in diesen Zahlen die Sömmerungs- und Alpweiden nicht enthalten, deren Fläche zwischen 1985 und 2009 um 5,4 % zurückgegangen ist. Diese Abnahme gilt zwar für den ganzen Alpenraum und einen grossen Teil des Juras, am stärksten davon sind aber das Wallis und das Tessin betroffen. Nur in wenigen Gebieten wurden die Alpwirtschaftsflächen dank Rodungen vergrössert, vor allem im Jura, im Napfbergland und im Toggenburg SG.

      Dass die Fläche der Alpweiden abnimmt, hat mehrere Gründe. Der wichtigste ist der Rückgang der Weidewirtschaft. Während die Rinder- und Ziegenbestände in den letzten Jahren stabil geblieben sind, hat sich die Zahl der in Bergbauernbetrieben gehaltenen Schafe zwischen 2000 und 2016 um 26 % vermindert. Jedes Jahr werden in der Schweiz Sömmerungsweiden in der Grösse des Walensees (24 km2) zu Wald, weil sich ihre Bewirtschaftung aus ökonomischen Gründen nicht mehr lohnt. Auf etwa 60 % des heutigen Sömmerungsgebiets ist die potenziell natürliche Vegetation der Wald; sie bleiben also nur bestehen, so lange sie bestossen werden. Die Waldausdehnung, die zwischen 1985 und 2009 rund 3,1 % betrug, findet zu 93 % auf artenreichen Wiesen und Weiden statt.

      Viele alpine Weiden werden regelmässig gedüngt, was dazu führt, dass dort das Angebot an Arthropoden abnimmt. In diesen Höhenlagen erhält die eigentlich an geringe Nährstoffgehalte angepasste Vegetation auch bereits eine Stickstoffdüngung aus der Luft von rund 10 kg/ha. Das führt langfristig zum Verschwinden von Pflanzenarten. Unter den neu eingeführten landwirtschaftlichen Methoden ist der Einsatz von Steinfräsen auf extensiven Weiden besonders fatal, weil damit Fels- und Steinformationen sowie Baumstrünke zerkleinert und die Bodenverhältnisse vereinheitlicht und eingeebnet werden. Dieses im Jura schon recht verbreitete Verfahren wurde in jüngster Zeit auch in einigen Alpenregionen eingesetzt.

      Auf den Satellitenbildern ist die Zunahme der Waldfläche (dunkelgrau) an den Hängen des Monte Bar/Capriasca TI (1816 m) zwischen 1983 (oben) und 2015 (unten) gut zu erkennen.

      Die Berge – ein beliebtes Ausflugsziel

      Die Bergregionen weisen schweizweit die geringste Siedlungsdichte und das schwächste Bevölkerungswachstum auf. 2010 deckten die alpinen Tourismuszentren und die peripheren ländlichen Räume, die aus kleinen, weit von städtischen Agglomerationen entfernten Gemeinden der Alpen, der Voralpen und des Juras bestehen, zwar 35 % der Landesfläche ab, es wohnten dort aber nur 4 % der Bevölkerung. Doch konzentriert sich in diesen Regionen der grösste Teil der Tourismusaktivitäten. Obwohl nur 1 % der Schweizer Alpen Infrastrukturanlagen für den Wintersport aufweisen, beeinflussen diese das Landschaftsbild vielerorts stark. Schätzungen zufolge beherbergen Ortschaften wie Verbier VS oder Crans-Montana VS, die 2016–2017 3200 bzw. 3400 Einwohner zählten, in der Hochsaison im Winter jeweils mindestens 50 000 Gäste.

      Besonders maschinelle Eingriffe am Terrain und der Einsatz von Kunstschnee stellen für die alpine Umwelt ein Problem dar. Jede Geländeveränderung, vor allem das Planieren des Terrains, steigert die Erwärmung des Bodens und damit auch das Auftauen des Permafrosts. Schneekanonen, die mittlerweile auf der Hälfte der Skipistenfläche der Schweiz eingesetzt werden, führen zum Eintrag von Nährstoffen und bewirken einen Rückgang von genügsamen und konkurrenzschwachen Pflanzenarten. Auch mehrere Jahre nach einer maschinellen Planierung der Bodens sind Flächen auf Skipisten artenärmer, weniger stark von Vegetation bedeckt und landwirtschaftlich weniger produktiv als unbehandelte Bereiche.

      Verglichen mit den Neunzigerjahren ist das Angebot an Freizeitaktivitäten in den Alpen und im Jura heute deutlich vielfältiger. Die Entwicklungen sind aber nicht für alle Sparten gleich. So ist der Trend des Ski- oder Snowboardfahrens rückläufig: Die Anzahl Skifahrertage sank zwischen 1993–1996 und 2013–2016 um 25 %. Skitouren sind dagegen im Aufwind. Wie andere Freiluftaktivitäten werden dabei in der Regel die Bereiche mit präparierten Pisten gemieden. Um Konflikte zwischen Mensch und Wildtieren zu vermindern, sind in den letzten Jahren zahlreiche Wildruhezonen umgesetzt worden.

      Eine weitere, in letzter Zeit aufgekommene und bei den Tourismusbüros beliebte Freizeitsportart sind Klettersteige, weil sie das Aktivitätsangebot ausserhalb der Wintersaison erweitern. 2015 wurden fast 70 Klettersteige erfasst, die mehrheitlich nach dem Jahrtausendwechsel entstanden sein dürften. Wie viele Anhänger die neuen Freizeitsparten haben, ist schwierig zu beziffern, aber der markante Anstieg der Mitgliederzahlen beim Schweizer Alpen-Club (SAC) kann zumindest indirekt als Mass für die Entwicklung des Bergsports in der Schweiz dienen: 1995 hatte der SAC 87 000 Mitglieder, 2016 waren es schon über 150 000.

      Schliesslich dienen die Bergregionen auch der Energiegewinnung. 56 % aller Stauseen mit einem Volumen von mehr als 10 Millionen m3 liegen in den Alpen auf mindestens 1800 m Höhe. Bei den Windenergieanlagen der Schweiz konzentrierten sich 2016 49 % auf den Kreten des Juras, der Alpen und der Voralpen. Mehrere weitere Windparkprojekte sind in diesen Regionen geplant.

      Veränderung der Gletscher- und Firnflächen zwischen 1979–1985 und 2004–2009, dargestellt anhand von 1 × 1 km-Quadraten. Der Rückzug der Gletscher findet im ganzen Alpenraum statt, Regionen mit Gipfeln über 3400 m sind jedoch weniger davon betroffen als tiefer liegende Gegenden wie etwa das Gotthard- und Adulagebiet oder das Engadin GR.

      © Arealstatistik – Bundesamt für Statistik (BFS) & Amt für Bau und Infrastruktur Liechtenstein.

      Die Entwicklung der Bautätigkeit in Verbier VS zwischen den Siebzigerjahren (oben) und 2010 (unten) ist enorm: Das Wohnareal hat sich zwischen 1979–1985 und 2004–2009 fast verdoppelt.

      © Mark Shapiro

      Die Alpen erwärmen sich immer stärker

      Die Ökosysteme der Gebirge sind von den Auswirkungen der Klimaerwärmung viel stärker betroffen als jene in tieferen Regionen. So ist die Durchschnittstemperatur in den Alpen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts um fast 2 °C gestiegen. Das ist doppelt so stark wie die mittlere Zunahme auf der Nordhalbkugel. Am stärksten zeigen sich die Folgen der Klimaerwärmung beim beschleunigten Abschmelzen der Gletscher. Das Auftauen des Permafrosts macht sich vor allem durch instabile Hänge und verstärkte Erdbewegungen bemerkbar. Das führt zu Steinschlag und Murgängen, wodurch auch das Risiko der Beschädigung von Infrastrukturanlagen zunimmt.

      Die Klimaerwärmung hat einen massgeblichen Einfluss auf das Höhersteigen von spezialisierten Hochgebirgspflanzen. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat die botanische Artenvielfalt auf 37 untersuchten Gipfeln um 86 % zugenommen. In tieferen Lagen zeigt sich dieser Prozess ebenfalls: So wurde bei Schmetterlingen zwischen 2003 und 2010 ein Höhersteigen um 38 Höhenmeter festgestellt. Eine solche Strategie stösst allerdings an ihre Grenzen, weil die Fläche des potenziellen Lebensraums mit zunehmender Höhe immer kleiner wird. Entsprechende Rückgänge sind bereits bei mehreren Vogelarten wie auch bei anderen Tiergruppen festgestellt worden.

      Dass immer weniger Niederschlag in Form von Schnee fällt, ist eine weitere, folgenreiche Konsequenz der Klimaerwärmung. Abgesehen von den negativen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und die Gletschersituation trifft dies auch die Wirtschaft der Bergregionen, denn diese hängt noch weitgehend vom Wintertourismus ab. Zwischen 1970 und 2015 hat sich die Wintersaison der Skistationen trotz immer mehr beschneiten Pisten durchschnittlich um über 5 Wochen verkürzt. Sie beginnt heute im Mittel 12 Tage später und endet 26 Tage früher.

      Veränderung der Gletscher und Firnfelder zwischen 1985 und 2009 in Abhängigkeit von der Höhe. Die grössten Verluste gab es zwischen 2600 und 3000 m. Aber selbst in den höchsten Zonen reicht der jährliche schneefallbedingte Eiszuwachs nicht mehr aus, um die sommerliche Gletscherschmelze zu kompensieren.

      © Bundesamt für Statistik (2015a).

      Entwicklung der Alpwirtschaftsflächen zwischen 1979–1985 und 2004–2009, dargestellt anhand von 1 × 1 km-Quadraten. Die Alpwirtschaftsflächen gehen im ganzen Alpenraum zurück, besonders stark in den Südalpen und im Wallis.

      © Arealstatistik – Bundesamt für Statistik (BFS) & Amt für Bau und Infrastruktur Liechtenstein.

      Ein schützenswertes Ökosystem

      Das Bild der Gebirgsregionen hat sich in den letzten 200 Jahren komplett verändert. Galten sie lange als lebensfeindlich, inspirierten sie ab dem 19. Jahrhundert romantische Strömungen, forderten danach die ersten Alpinisten heraus, bis sie schliesslich die Wintersportfreunde in Massen in ihren Bann zogen. Aber gerade dieser Reiz der Alpen, der durch ihren Ruf als letzte unberührte Naturlandschaft der Schweiz noch verstärkt wird, bedingt neue Herausforderungen. Die Weiterentwicklung des Alpenraums ähnelt immer mehr einer Gratwanderung zwischen einer sich wandelnden Landwirtschaft, möglichst vielfältigen touristischen Angeboten und einer bedrohten Biodiversität, und das alles im Zuge der Klimaerwärmung. Die Alpen erscheinen zwar massiv, aber die alpinen Ökosysteme sind verletzlich und erfordern spezielle und gut koordinierte Überwachungsmechanismen seitens der acht Alpenländer, die sowohl Umweltanliegen als auch gesellschaftliche Aspekte abdecken müssen.

      Text: Jérémy Savioz

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