Nicht-einheimische Vogelarten in der Schweiz

      Die Ansiedlung nicht-einheimischer Tierarten, so genannter Neozoen, wird zunehmend als Problem im Artenschutz erkannt. Internationale Abkommen wie die Biodiversitätskonvention haben die Bekämpfung nicht heimischer, invasiver Arten als einen Hauptpunkt ihrer Programme identifiziert.

      Ziele

      • Kenntnis der Bestands-Situation nicht-einheimischer Vogelarten in der Schweiz
      • Bereitstellung der Grundlagen für Massnahmen
      • Aufklärung über die Problematik auf allen Ebenen

      Vorgehen

      Die Schweizerische Vogelwarte Sempach

      • überwacht das Auftreten der nicht-einheimischen Vogelarten,
      • überblickt die Situation nicht-einheimischer Vogelarten schweizweit und auf europäischem Niveau,
      • stellt den verantwortlichen Behörden diese Grundlagen zur Verfügung,
      • informiert Behörden, Geflügelhalter, Zoos, Naturschutz-, Jagd- und Tierschutzorganisationen und die breite Bevölkerung über die von nicht-einheimischen Vogelarten verursachten Probleme im Artenschutz.
      • arbeitet im europäischen COST-Projekt mit Parrotnet

      Ergebnisse

      Der Umgang mit nicht-einheimischen Vogelarten ist gesetzlich geregelt und Sache der zuständigen Jagdbehörden von Bund und Kantonen. Für die Schwarzkopfruderente hat das Bundesamt für Umwelt in Zusammenarbeit mit der Vogelwarte und BirdLife Schweiz einen Aktionsplan verabschiedet. Zwischenergebnisse aus dem Parrotnet finden sich hier.

      In Zusammenarbeit mit BirdLife Schweiz wurde eine Übersicht über die Situation nicht-einheimischer Vogelarten in Europa erstellt.

      Weitere Informationen

      Projektleitung

      Michael Schaad, Claudia Müller

      Publikationen