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      Zum Kuckuck

      Der Kuckuck - ein Sonderling

      • 26 Seiten
      • 16.5 x 23 cm
      • Erscheinungsjahr: 2018

      Ab Mitte April kehrt der Kuckuck in die Schweiz zurück. Aber nicht um hier zu brüten. Das überlässt er anderen Vögeln. Denn der Kuckuck baut kein Nest, brütet keine Eier aus und zieht keine Jungen gross. Als Brutparasit lässt er andere Vogelarten für sich arbeiten. Diese Wirtsvögel ziehen den jungen Kuckuck auf. Die Zieheltern leisten diesen Dienst unfreiwillig, denn er geht ganz auf Kosten ihrer eigenen Brut. Mit raffinierten Tricks hat der Kuckuck ihnen das Kuckuckskind untergeschoben, das nun von der ziehelterlichen Fürsorge profitiert. Dass ein Vogel sein Brutgeschäft auslagert, ist so aussergewöhnlich wie erstaunlich. Und dass der Kuckuck und die ihm als Wirtsvögel dienenden Singvögel nicht einmal näher miteinander verwandt sind, macht
      das Ganze noch erstaunlicher. Man muss im Stammbaum der Vögel 65 Millionen Jahre zurückgehen, um einen gemeinsamen Vorfahren von Kuckuck und Singvögeln zu finden. Dass schliesslich der junge Kuckuck, der seine biologischen Eltern nie kennenlernen wird, dennoch als Zugvogel alleine nach Afrika und wieder heim findet, ist ein Wunder. Die Liste der dem Kuckuck angedichteten Fähigkeiten könnte noch verlängert werden. Doch auch die Wissenschaft anerkennt ihn als höchst merkwürdigen Vogel. Als einzige einheimische Vogelart ist er ein Brutparasit, der das Bebrüten seiner Eier und die Aufzucht der geschlüpften Jungen anderen Vogelarten überlässt. Diese von der Natur geschriebene wahre Geschichte bleibt unübertroffen.

       

       

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