Gewinner des Fotowettbewerbs 2015 (21.12.2015)

    Die Jury hat entschieden, und die Sieger des Fotowettbewerbs 2015 der Vogelwarte Sempach sind bekannt. Gewonnen hat das Bild eines Amselmännchens, das mit seinem gelben Schnabel nach den roten Früchten der Vogelbeere schnappt. Rund 370 Fotografinnen und Fotografen aus über einem Dutzend Ländern haben mit mehr als 4400 Vogelfotos am Wettbewerb teilgenommen.

    Dieses Amselmännchen kann den Früchten der Vogelbeere nicht widerstehen und liefert mit seinem gelben Schnabel einen zweiten Farbtupfer für das perfekt komponierte Siegerbild.
    Dieses Amselmännchen kann den Früchten der Vogelbeere nicht widerstehen und liefert mit seinem gelben Schnabel einen zweiten Farbtupfer für das perfekt komponierte Siegerbild.
    Foto © Arto Juvonen Bild in Druckqualität
    In seinem Sommerkleid scheint dieses Alpenschneehuhn geradezu ein Teil des Felsens zu sein – in Form und Farbe.
    In seinem Sommerkleid scheint dieses Alpenschneehuhn geradezu ein Teil des Felsens zu sein – in Form und Farbe.
    Foto © Olivier Born Bild in Druckqualität
    Um einen der kleinen Federbälle vor die Linse zu bekommen, musste sich Ralf Kistowski lange im Schnee liegend gedulden. Belohnt wurde er mit diesem originellen Bild einer Bartmeise, die am Boden nach Sämereien sucht.
    Um einen der kleinen Federbälle vor die Linse zu bekommen, musste sich Ralf Kistowski lange im Schnee liegend gedulden. Belohnt wurde er mit diesem originellen Bild einer Bartmeise, die am Boden nach Sämereien sucht.
    Foto © Ralf Kistowski Bild in Druckqualität
    4. Platz: Patrick Donini wollte die Suche nach der Kornweihe schon abbrechen, als kurz vor Sonnenuntergang überraschend ein Weibchen auftauchte und direkt vor ihm eine Maus fing. Das in der Folge entstandene Bild zeigt den wachsamen Blick des Greifvogels.
    4. Platz: Patrick Donini wollte die Suche nach der Kornweihe schon abbrechen, als kurz vor Sonnenuntergang überraschend ein Weibchen auftauchte und direkt vor ihm eine Maus fing. Das in der Folge entstandene Bild zeigt den wachsamen Blick des Greifvogels.
    Foto © Patrick Donini Bild in Druckqualität
    5. Platz: Eine Gruppe Kolkraben hat sich an diesem Wintertag bei einer Baumgruppe versammelt. Die starke Komposition dieses Bildes hat die Jury überzeugt.
    5. Platz: Eine Gruppe Kolkraben hat sich an diesem Wintertag bei einer Baumgruppe versammelt. Die starke Komposition dieses Bildes hat die Jury überzeugt.
    Foto © Mika Honkalinna Bild in Druckqualität
    6. Platz: Ein selten festgehaltenes Ereignis: Auf seinen schon fast unwirklich langen Beinen steht dieser Stelzenläufer buchstäblich im Regen.
    6. Platz: Ein selten festgehaltenes Ereignis: Auf seinen schon fast unwirklich langen Beinen steht dieser Stelzenläufer buchstäblich im Regen.
    Foto © Bence Máté Bild in Druckqualität
    7. Platz: Bereits im Spätwinter beginnen die Wasseramseln ihr Revier zu verteidigen und Partner anzulocken. Markus Varesvuo hat dieses eindrückliche Schauspiel festgehalten.
    7. Platz: Bereits im Spätwinter beginnen die Wasseramseln ihr Revier zu verteidigen und Partner anzulocken. Markus Varesvuo hat dieses eindrückliche Schauspiel festgehalten.
    Foto © Markus Varesvuo Bild in Druckqualität
    8. Platz: Auf seinen Spaziergängen begegnete Matthias Küffer im letzten Winter immer wieder Schwärmen von Bergfinken. Dabei gelang ihm dieser Schnappschuss, bei dem trotz der starken Bewegung die einzelnen Vögel zu erkennen sind.
    8. Platz: Auf seinen Spaziergängen begegnete Matthias Küffer im letzten Winter immer wieder Schwärmen von Bergfinken. Dabei gelang ihm dieser Schnappschuss, bei dem trotz der starken Bewegung die einzelnen Vögel zu erkennen sind.
    Foto © Matthias Küffer Bild in Druckqualität
    9. Platz: Die stechend gelben Augen verraten die ansonsten gut getarnte Sumpfohreule in der hohen Vegetation ihres Überwinterungsplatzes.
    9. Platz: Die stechend gelben Augen verraten die ansonsten gut getarnte Sumpfohreule in der hohen Vegetation ihres Überwinterungsplatzes.
    Foto © Stéphane Bruchez Bild in Druckqualität
    10. Platz: Katrin Habenicht gelang eine seltene Aufnahme eines häufigen Vogels. Dieser Höckerschwan kämpft gegen hohen Wellengang und starken Wind.
    10. Platz: Katrin Habenicht gelang eine seltene Aufnahme eines häufigen Vogels. Dieser Höckerschwan kämpft gegen hohen Wellengang und starken Wind.
    Foto © Katrin Habenicht Bild in Druckqualität
    Die unentgeltliche Verwendung ist ausschliesslich im Zusammenhang mit dieser Medienmitteilung gestattet. Das korrekte Ausweisen des Fotoautors wird vorausgesetzt.

    Sempach. – Mit dem Fotowettbewerb möchte die Vogelwarte die Schönheit und Faszination der einheimischen Vogelwelt zeigen und mit einzigartigen Bildern das Engagement für den Natur- und Vogelschutz fördern. Dank der erfreulich hohen Beteiligung an dem von der Vogelwarte zusammen mit Canon (Schweiz) AG durchgeführten Wettbewerb gelang dies auch heuer wieder.

    Bei der Beurteilung der 100 Fotos, die es in die Vorauswahl geschafft hatten, war sich die Jury rasch einig. Das Bild eines Amselmännchens, das im Flug nach den Beeren eines Vogelbeerbaums schnappt, war der unumstrittene Sieger. Der gelbe Vogelschnabel und die roten Beeren bilden zwei subtile Farbtupfer in diesem von schwarzen Schattierungen dominierten Foto. Olivier Vermeulen, der Canon (Schweiz) AG in der Jury vertritt, führt aus: „Mit unserem Entscheid ehren wir das Können des Fotografen. Er hat es geschafft, eine häufige Vogelart in aussergewöhnlicher Weise darzustellen.“

    Der zweite Platz geht an den Westschweizer Olivier Born, der ein Alpenschneehuhn in seinem Lebensraum fotografieren konnte. Von weitem könnte man dieses Weibchen im grau melierten Sommerkleid für einen Teil des Felsens halten, auf dem es sitzt. So getarnt fallen Alpenschneehühner auch dann nicht auf, wenn sie von einem erhöhten Posten aus ihr Territorium im Blick behalten. Das Winterkleid der Alpenschneehühner ist komplett weiss, wodurch die Vögel im Schnee ebenfalls hervorragend getarnt sind. 

    Wie eine Tänzerin erscheint die Bartmeise auf dem drittplatzierten Bild von Ralf Kistowski. Die trotz ihres Namens nicht näher mit Blau- und Kohlmeise verwandten Vögel leben in ausgedehnten Schilfgebieten. Im Winter ernähren sie sich insbesondere von Pflanzensamen, die sie auch am Boden trippelnd aufpicken. „Das Bild ist originell und witzig. Es zeigt den kleinen Federball aus einem ungewohnten Blickwinkel in einer äusserst schönen Lichtstimmung“, schwärmt Marcel Burkhardt, der die Vogelwarte in der Jury vertritt.

    Alle Siegerbilder und die Bilder aus den Vorauswahlen können auf http://photo.vogelwarte.ch betrachtet werden. Hier finden sich auch Informationen zum Fotowettbewerb 2016.
    Die Vogelwarte publiziert ein Buch zum Fotowettbewerb. Das Werk mit allen 100 Siegerbilder und Bildern aus den Vorauswahlen von 2015 erscheint im März 2016.

     

    Weitere Auskünfte

    Michael Schaad
    Tel. 041 462 97 35
    michael.schaad@vogelwarte.ch