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Brutvogelkartierungen Artenhotspot Val Müstair: Erfolgskontrolle 2024

Marti, Patrick; Nicca, Erica
Langue
ger
Année de publication
2024

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Résumé

Der Naturpark Biosfera Val Müstair setzt seit 2021 das Projekt «Erhalt und Aufwertung des Artenhotspots zwischen Müstair und Sta. Maria» um. Ziel des Projekts ist die Förderung ausgewählter floristischer und faunistischer Zielarten, die für die lichten Weidwälder in dieser Region charakteristisch sind. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Felsenfalter (Chazara briseis). Unterstützt wird das Projekt von der Schweizerischen Vogelwarte im Rahmen des Programms «Aufschwung für die Vogelwelt». Für 14 Zielarten der Vogelwelt wurden Massnahmen vorgeschlagen. Diese umfassen unter anderem die Auflichtung von verbuschten Flächen sowie die gezielte Förderung von Strukturen wie Dornsträuchern.
Als Teil der Erfolgskontrolle zum Aufwertungsprojekt im Bereich Avifauna wurden im Frühjahr 2024 die Zielarten auf einer Fläche von knapp 150 ha kartiert. Bemerkenswerte Bestände konnten von Baumpieper (zwölf Reviere), Berglaubsänger (84 Reviere), Neuntöter (21 Reviere), Wendehals (sieben Reviere) und Zippammer (neun Reviere) festgestellt werden. Innerhalb des Projektperimeters kristallisierten sich acht Hotspots heraus, die zu erhalten sind und über weiteres Aufwertungspotenzial verfügen. Direkte Einflüsse der umgesetzten Massnahmen auf die Vogelpopulationen sind damit aber noch nicht belegt. Dies wird erst mit einer längerfristigen Begleitung und weiteren Erhebungen möglich sein. Deshalb planen wir, das Gebiet 2030 wiederum zu kartieren.

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