Résumé
Im Jahr 2019 wurde im Rahmen von strukturierten Monitorings an 172 Standorten nach Waldschnepfen verhört. 133 Standorte sind Teil des nationalen Waldschnepfen-Monitorings. Die restlichen 39 Standorte stammen von zwei kantonalen Monitorings in der Waadt und in Freiburg, wo seit 2018 ein verdichtetes Netz an Standorten auf Waldschnepfen überprüft wird. Waldschnepfen konnten an 56 der 133 Standorte (42 %) des nationalen Monitorings nachgewiesen werden. Der Anteil besetzter Standorte im nationalen Monitoring war entlang der Alpennordflanke (64 %) und im Jura (58 %) am höchsten. Im Mittelland gelangen keine Nachweise. Somit ist die einst im Mittelland weit verbreitete Art seit Projektbeginn 2017 im Rahmen dieses Monitorings nicht nachgewiesen worden. In den Zentral- und Südalpen konnten auf 29 % der untersuchten Standorte Waldschnepfen nachgewiesen werden. Der im letzten Jahr beobachtete Rückgang des Anteils besetzter Standorte um 7 % über alle Untersuchungsregionen hat sich nicht fortgesetzt. Während der Anteil besetzter Standorte in den Zentral- und Südalpen im Vergleich zum Vorjahr konstant blieb, erhöhte er sich auf der Alpennordflanke leicht von 62 % auf 64 % und im Jura von 53 % auf 58 %.
Collaboratrices et collaborateurs