Bergfink

      Fringilla montifringilla

      Informationen

      Bergfinken ziehen ab Mitte September von ihren Brutgebieten in den Wäldern Nordeuropas und Sibiriens nach West-, Mittel- und Südeuropa. Ihr Winterquartier deckt sich mit der Verbreitung der Buche. Bucheckern sind die wichtigste Nahrungsquelle im Winter. In unregelmässigen Abständen finden bei uns Masseneinflüge statt. Aufsehen erregend sind die grossen Schlafgemeinschaften an meist windgeschützten Lagen, die mehrere Millionen Vögel beherbergen können. Die Manöver und Einflüge an den Schlafplätzen sind ein überwältigendes Naturschauspiel. Das lautstarke Gezwitscher tönt wie ein riesiger Wasserfall, auch nachts herrscht nie vollständige Ruhe.

      Stimme

      Status (in CH)
      regelmässiger, häufiger Durchzügler und Wintergast, seltener Sommergast
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      -
      Zugverhalten
      Kurzstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Tagzieher
      Länge (cm)
      14-16
      Spannweite (cm)
      25-27
      Gewicht (g)
      23-29
      Brutort
      Bäume und Sträucher
      Nahrung
      Samen, Insekten
      Vogelgruppe
      Finkenvögel
      Lebensraum
      Wald, Siedlungen
      Verbreitung
      Verbreitung
      Verbreitung