Dünnschnabelmöwe

      Larus genei

      Informationen

      Der auffallend lange und dünn erscheinende Schnabel, die sehr flache Stirn, die helle Iris, der lange Hals und die fehlende dunkle Kapuze verleihen der Dünnschnabelmöwe eine einzigartige Gestalt und Färbung. Im Prachtkleid ist sie durch eine meist stark rosa überhauchte Unterseite geschmückt. Diese Möwenart hat ihren Verbreitungsschwerpunkt an der Schwarzmeerküste, ist aber in den Sechzigerjahren ins westliche Mittelmeergebiet eingewandert. Selten erscheinen im Frühjahr Einzelvögel oder kleine Trupps auch in der Schweiz.

      Stimme

      Status (in CH)
      unregelmässiger Gast
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      -
      Zugverhalten
      Standvogel und Kurzstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Tag- und Nachtzieher
      Länge (cm)
      37-42
      Spannweite (cm)
      90-102
      Gewicht (g)
      250-350
      Brutort
      Boden
      Nahrung
      Fische, Insekten, Krebstiere
      Vogelgruppe
      Möwen
      Lebensraum
      Seen, Fliessgewässer