PUBBLICAZIONI

Ökologischer Ausgleich und Brutvögel – das Beispiel Grosses Moos 1997–2009

Birrer, Simon; Mosimann-Kampe, Paul; Nuber, Maria; Strebel, Stephan; Zbinden, Niklaus
Rivista
Ornithol. Beob. (Der Ornithologische Beobachter)
Lingua
ger
Anno di pubblicazione
2013

Scarica il PDF

Riepilogo

Von 1997 bis 2009 kartierten wir jährlich die selteneren Brutvögel des Kulturlandes im Grossen Moos und in angrenzenden Gebieten (81,47 km2). Insgesamt wurden 24 Arten erfasst. Die Bestände von sechs Arten waren signifikant rückläufig, neun Arten nahmen signifikant zu. Unter den abnehmenden Arten waren die Bodenbrüter auffallend stark vertreten, während bei den Gebüsch- und Baumbrütern relativ viele Zunahmen zu verzeichnen waren. Bezüglich Zugverhalten, Gefährdungsgrad und Zuordnung zu den Ziel- und Leitarten für Umweltziele ergaben sich keine Unterschiede zwischen Arten mit zu- und abnehmenden Beständen. Neben der Entwicklung im Gesamtgebiet interessierten wir uns auch für die Bestandstrends in sieben naturräumlich abgegrenzten Teilgebieten. Während in einigen Teilgebieten die abnehmenden Arten überwogen, waren in andern positive Trends vorherrschend. Diese Unterschiede lassen sich mit der Menge und Qualität der im Teilgebiet vorhandenen ökologischen Ausgleichsflächen in Übereinstimmung bringen. Das Beispiel Grosses Moos zeigt damit, dass mit genügend qualitativ wertvollen ökologischen Ausgleichsflächen seltene Brutvögel gefördert werden können.

From 1997 to 2009 we mapped the rare breeding birds of farmland in the study area «Grosses Moos» (93.77 km2) each year. A total of 24 species was recorded. The populations of six species declined significantly and nine species increased. Ground-nesting birds were most strikingly represented among the declining species while among those nesting in bushes and trees many showed an increase. Regarding migratory behaviour, degree of endangerment and selection of focal and surrogate species for environmental objectives, there was no difference between species with increasing or decreasing populations. Apart from the development in the entire area we were also interested in population trends in seven discrete landscape untis (study sites). While the decreasing species predominated at some study sites, positive trends prevailed in others. These differences correspond with the quantity and quality of the ecological compensation areas at the study sites. This example of Grosses Moos thus shows that with sufficient high-quality ecological compensation areas it is possible to promote rare breeding birds.

Collaboratori

Progetti

Oasi naturale del Grosses Moos

Il Grosses Moos è un’area importante per la produzione agricola e allo stesso tempo riveste un po...
Scopra il progetto