Riepilogo
2024 trat der Seidensänger Cettia cetti mit 12 Revieren viel stärker als je zuvor auf. Erstmals brütete ein Purpurreiherpaar Ardea purpurea im Kanton Wallis. Die Bestände von Graugans Anser anser (139 Bruten), Weissstorch Ciconia ciconia (1076 Bruten), Kormoran Phalacrocorax carbo (3740 Bruten), Schlangenadler Circaetus gallicus (14 Bruten) und Bienenfresser Merops apiaster (325 Brutpaare) stiegen weiter leicht an. Der Zistensänger Cisticola juncidis (8 Reviere) und der Karmingimpel Carpodacus erythrinus (51 Reviere) zeigten weiterhin eine starke Präsenz. Das Tüpfelsumpfhuhn Porzana porzana hatte erneut einen niedrigen Bestand (5 Reviere). Beim Weissrückenspecht Dendrocopos leucotos ergab eine gegenüber dem Vorjahr erweiterte systematische Aufnahme im Kanton Glarus 32 Reviere. Beim Sperlingskauz Glaucidium passerinum gelang mittels ausgeweiteter Suche im Kanton Schaffhausen der Nachweis von 52 Revieren. Seltene Brutnachweise oder Meldungen von Revieren wurden für die folgenden Arten festgestellt: Krickente Anas crecca (1 Brut), Moorente Aythya nyroca (2 Bruten), Schellente Bucephala clangula (1 Brut), Schwarzhalstaucher Podiceps nigricollis (2 Bruten), Mornellregenpfeifer Charadrius morinellus (1 Brutpaar), Nachtreiher Nycticorax nycticorax (1 Brut), Rohrweihe Circus aeruginosus (2 Bruten), Mariskenrohrsänger Acrocephalus melanopogon (2 Reviere), Sperbergrasmücke Curruca nisoria (2 Reviere), Brillengrasmücke C. conspicillata (2 Reviere) und Brachpieper Anthus campestris (4 Reviere). Keine Nachweise gelangen beim Rebhuhn Perdix perdix (Individuen) und Ortolan Emberiza hortulana (Reviere). Beim Stelzenläufer Himantopus himantopus gab es Brutverdacht und ein Waldrapp Geronticus eremita und einige Kuhreiher Bubulcus ibis bauten an Nestern.
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