Monitoring Alpine Feldlerchen am Schamserberg: Resultate der Revierkartierung 2025
Riepilogo
In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Beverin wurden im Jahr 2025 zum sechsten Mal seit 2016 die Bestände der Feldlerche am Schamserberg erfasst. Die Revierkartierungen erfolgten auf sieben Teilflächen mit einer Gesamtfläche von 734 Hektaren. Erstmals wurden sämtliche Vogelarten systematisch dokumentiert. Insgesamt konnten 44 Arten beobachtet und für 38 Arten Brutreviere ausgewiesen werden.
Die Feldlerche verzeichnete mit 154 Revieren erneut den niedrigsten Bestand seit 2017. Als mögliche Ursache kommt der langanhaltende Schneefall im Jahr 2024 in Betracht, der den Bruterfolg vermutlich beeinträchtigte. Die Bestandszahlen unterliegen jedoch erheblichen jährlichen Schwankungen, ebenso wie die räumliche Verteilung der Reviere. Das Braunkehlchen erreichte mit 40 Revieren den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen. Zusätzlich wurden 15 Reviere des Baumpiepers und acht der Wachtel festgestellt. Auffällig ist die zunehmende Höhenverlagerung der Revierzentren von Feldlerche und Braunkehlchen im Verlauf der Kartierjahre, was mit nationalen Trends übereinstimmt. Angesichts dieser Entwicklungen sowie der laufenden Melioration im Gebiet soll das Monitoring fortgeführt werden, um langfristige Veränderungen in Bestandsdynamik, Verbreitung und Habitatstruktur fundiert zu dokumentieren.
Collaboratori