Brutvogelmonitoring Grosses Moos: Bericht 2019
Abstract
Seit 1995 werden im Grossen Moos die Bestände ausgewählter Brutvögel auf einer Fläche von 42 km2 erhoben. Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse des Monitorings aus dem Jahr 2019 und die Entwicklung der Bestände seit 1995 vorgestellt. Im 25. Untersuchungsjahr konnten insgesamt 826 Reviere von 19 der 22 ausgewählten Arten nachgewiesen werden. Damit erreichte die Revierzahl 2019 den höchsten Wert seit Zählbeginn. Erwähnenswert ist, dass die Zahl der Kiebitzpaare nach letztjährigem Höchststand wieder halbiert wurde. Hingegen konnten sieben Arten einen neuen Höchstwert verzeichnen, z.B. Dorngrasmücke, Neuntöter und Schwarzkehlchen. Schafstelze, Sumpfrohrsänger und Grauammer zeigten höhere Werte als im Vorjahr. Besonders erfreulich ist die Zunahme der Hohltaube. Und nach 2016 und 2018 kam es zur dritten Brut des Weissstorches in Bellechasse.
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