Die Bestandsentwicklung einer Population hängt davon ab, wie viele Individuen überleben, wie viele geboren werden, wie viele zuwandern und wie viele abwandern. Integrierte Populationsmodelle werten verschiedene Datentypen (z.B. Zählungen, Ringfunde, Bruterfolg) gemeinsam aus. Das Ergebnis sind genauere Schätzungen demographischer Prozesse und ein vertieftes Verständnis der Ursachen von Bestandsveränderungen. Die Entwicklung solcher Modelle ist von Interesse an der Schnittstelle zwischen Populationsökologie und Statistik und wertvoll für die Diagnose von Rückgangsursachen bei seltenen Arten.
Rotkopfwürger
Uferschwalbe
Rauchschwalbe
Workshop an der Universität Trondheim, Norwegen, 2017
Workshop in der Tour du Valat, Camargue, Frankreich, 2015
Workshop im Patuxent Wildlife Research Center, USA, 2016
Workshop an der Vogelwarte, Sempach, 2023
Integrierte Populationsmodelle (IPMs)
Die Entwicklung neuer statistischer Modelle ermöglicht es, die Demographie und Dynamik von Vogelpopulationen zu erforschen und damit die Gründe für Populationsschwankungen zu verstehen.
Bereich
Forschung
Ressort
Populationsbiologie
Themen
Ökologie, Bestandsentwicklung
Lebensraum
Hochgebirge, Ackerland, Wald, Wiesen und Weiden, Gewässer, Felsiges Gelände, Halboffenes Kulturland, Siedlungen, Ödland, Feuchtgebiete
Projektstart
2006
Projektstatus
laufend
Projektleitung
Michael Schaub
Projektregion
Schweiz, Europa
Mitarbeitende
Betroffene Vogelarten
Ressort
Populationsbiologie
Wir erforschen Vogelpopulationen und ihre räumlichen und zeitlichen Veränderungen, die von Überleben, Fortpflanzung und Dispersal beeinflusst werden.