Alpenschneehuhn

      Lagopus muta

      Informationen

      Das Alpenschneehuhn ist hervorragend an die grimmige Kälte und die harschen Lebensbedingungen im Hochgebirge angepasst. Überschreitet die Temperatur 15 Grad, wird es ihm zu warm und es zieht sich an schattige Plätze zurück. Vor dem Winter wechselt es in ein weisses, dichteres Winterkleid. Auch die Zehen sind dann stärker befiedert, so dass die Vögel besser über den Schnee laufen können. Das Alpenschneehuhn ist bestens getarnt. Selbst wenn die knarrenden Rufe zu vernehmen sind, bleiben die Hähne recht schwierig zu entdecken.

      Stimme

      Status (in CH)
      verbreitet brütender Jahresvogel
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      12'000 - 18'000 (2013-2016)
      Zugverhalten
      Standvogel
      Länge (cm)
      34-36
      Spannweite (cm)
      54-60
      Gewicht (g)
      400-600
      Brutort
      Boden
      Nahrung
      Pflanzen, Beeren
      Vogelgruppe
      Raufusshühner
      Lebensraum
      Gebirge
      Verbreitung
      Verbreitung
      Verbreitung
      Die Vogelwarte engagiert sich

      Alpenschneehuhn und Klimawandel