Feldlerche

      Alauda arvensis

      Informationen

      Die Dichter haben die Feldlerche wegen ihres Gesangs - ein endloser Fluss trillernder oder jubilierender Töne - als Frühlingsbotin und Minnesängerin der Lüfte gepriesen. Ein Frühlingsmorgen in der offenen Kulturlandschaft, in der die Luft vom Lied der Feldlerche erfüllt ist, bleibt unvergesslich. Singend steigt das Männchen in immer kleiner werdenden Spiralen steil empor, meist bis in 60 Meter Höhe. Dann «hängt» es singend mehr oder weniger auf der Stelle. Da es beim Ein- und Ausatmen nicht absetzt, kann es fünf Minuten und länger singen.

      Stimme

      Status (in CH)
      regelmässiger, häufiger Brutvogel und Durchzügler, spärlicher Wintergast
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      25'000 - 30'000 (2013-2016)
      Zugverhalten
      überwiegend Kurzstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Tag- und Nachtzieher
      Länge (cm)
      18-19
      Spannweite (cm)
      30-36
      Gewicht (g)
      33-45
      Brutort
      Boden
      Nahrung
      Insekten, Samen
      Vogelgruppe
      Lerchen
      Lebensraum
      Kulturland
      Verbreitung
      Verbreitung
      Verbreitung