Feldsperling

      Passer montanus

      Informationen

      Der Feldsperling ist weniger an menschliche Siedlungen gebunden als der etwas grössere Haussperling und meidet das Innere von Städten und Dörfern. Vorzugsweise lebt er in mit Hecken und Kleingehölzen durchzogenen Kulturlandschaften, in Obst- und Gemüsegärten und an Waldrändern. Er besetzt kein Revier und braucht zum Brüten nur eine Höhle. Gerne benützt er dazu Meisenkästen, aus denen er notfalls schwächere Höhlenbewohner hinauswirft. Der Feldsperling hat einen feineren Schnabel als der Haussperling, weshalb er Getreide nur vor der Reife frisst, wenn die Körner noch milchig weiss sind. Er zieht die kleineren Samen von Gräsern und allerlei Wildkräutern vor.

      Stimme

      Status (in CH)
      häufig brütender Jahresvogel
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      80'000 - 95'000 (2013-2016)
      Zugverhalten
      Standvogel und Kurzstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      überwiegend Tagzieher
      Länge (cm)
      12.5-14
      Spannweite (cm)
      20-22
      Gewicht (g)
      19-25
      Brutort
      Baum- und andere Höhlen, Gebäude
      Nahrung
      Samen, Insekten
      Vogelgruppe
      Sperlinge
      Lebensraum
      Obstgärten, Siedlungen, Kulturland
      Verbreitung
      Verbreitung
      Verbreitung