Vögel der Schweiz
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    Feldsperling

    Passer montanus

    Informationen

    Der Feldsperling ist weniger an menschliche Siedlungen gebunden als der etwas grössere Haussperling und meidet das Innere von Städten und Dörfern. Vorzugsweise lebt er in mit Hecken und Kleingehölzen durchzogenen Kulturlandschaften, in Obst- und Gemüsegärten und an Waldrändern. Er besetzt kein Revier und braucht zum Brüten nur eine Höhle. Gerne benützt er dazu Meisenkästen, aus denen er notfalls schwächere Höhlenbewohner hinauswirft. Der Feldsperling hat einen feineren Schnabel als der Haussperling, weshalb er Getreide nur vor der Reife frisst, wenn die Körner noch milchig weiss sind. Er zieht die kleineren Samen von Gräsern und allerlei Wildkräutern vor.

    Stimme

    Status (in CH)
    häufig brütender Jahresvogel
    Jahreskalender
    Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
    Jahreskalender
    Jahreskalender

    Fakten

    Bestand in der Schweiz (Paare)
    80'000 - 120'000 (2008-2012)
    Zugverhalten
    Standvogel und Kurzstreckenzieher
    Tag-/Nachtzieher
    überwiegend Tagzieher
    Länge (cm)
    12.5-14
    Spannweite (cm)
    20-22
    Gewicht (g)
    19-25
    Brutort
    Baum- und andere Höhlen, Gebäude
    Nahrung
    Samen, Insekten
    Vogelgruppe
    Sperlinge
    Lebensraum
    Obstgärten, Siedlungen, Kulturland
    Verbreitung
    Verbreitung
    Verbreitung