Gänsegeier

      Gyps fulvus

      Informationen

      Als Aasfresser hatte der Gänsegeier früher einen schlechten Ruf. Langsam setzt in der Bevölkerung jedoch ein Sinneswandel ein und in mehreren Regionen nimmt der faszinierende Greifvogel wieder zu. Er ist bestens an das Ausnehmen von Kadavern angepasst: Der Kopf und der lange Hals sind nur leicht befiedert und eine Halskrause schützt den restlichen Körper vor Verschmutzung. Die Vögel suchen systematisch ein Gebiet ab, ohne dabei Artgenossen oder kleinere Suchflieger wie Milane, Kolkrabe und Schmutzgeier aus den Augen zu verlieren. So finden Gänsegeier viele Kadaver auch in strukturiertem Gelände in überraschend kurzer Zeit.

      Stimme

      Status (in CH)
      regelmässiger, seltener Sommergast, extrem seltener Wintergast
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      -
      Zugverhalten
      Standvogel und Kurzstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Tagzieher
      Länge (cm)
      95-110
      Spannweite (cm)
      230-265
      Gewicht (g)
      7500-11000
      Brutort
      Felsnischen
      Nahrung
      Aas
      Vogelgruppe
      Habichtartige
      Lebensraum
      Kulturland, Gebirge
      Verbreitung
      Verbreitung
      Verbreitung