Gelbspötter

      Hippolais icterina

      Informationen

      Anfangs des 20. Jahrhunderts muss der Gelbspötter ein Charaktervogel aller Gärten, Obstanlagen und gebüschreicher Gelände gewesen sein. Stellenweise war er so häufig, dass er «Gartenspötter» genannt oder gar als «Schreihals» bezeichnet wurde. Seit den Sechzigerjahren nimmt sein Bestand stark ab. Der Gelbspötter gehört zu den besten Sängern. Sein lauter, lebhafter und variabler Gesang setzt sich aus flötenden, zwitschernden und nasalen Tönen sowie Imitationen anderer Vogelarten wie Drosseln, Meisen, Schwalben oder Pirol zusammen.

      Stimme

      Status (in CH)
      regelmässiger, spärlicher Brutvogel und Durchzügler
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      100 - 150 (2013-2016)
      Zugverhalten
      Langstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Nachtzieher
      Länge (cm)
      13-14
      Spannweite (cm)
      21-24
      Gewicht (g)
      12-22
      Brutort
      Bäume und Sträucher
      Nahrung
      Insekten
      Vogelgruppe
      Zweigsänger
      Lebensraum
      Wald, Feuchtgebiete, Hecken, Siedlungen
      Verbreitung
      Verbreitung
      Verbreitung