Haubenlerche

      Galerida cristata

      Informationen

      Die Haubenlerche ist in Mitteleuropa als Kulturfolger auf steppenähnliche Lebensräume wie Bahn- und Industrieanlagen, Strassenränder oder Randbereiche von Siedlungen angewiesen. Anfangs profitierte sie von neu entstandenen Bruthabitaten in Städten, doch mit zunehmender Verbauung und Versiegelung der bevorzugten wildkräuter- und insektenreichen Standorte verschwand die Haubenlerche wieder. Seit kein Pferdemist mehr anfällt und massiv Dünger und Biozide eingesetzt werden, ist auch ihre Nahrungsbasis stark geschmälert.

      Stimme

      Status (in CH)
      lokaler, seltener Jahresvogel bis 1989, unregelmässiger Gast
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      0 (2013-2016)
      Zugverhalten
      Standvogel und Kurzstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Tagzieher
      Länge (cm)
      17-19
      Spannweite (cm)
      30-35
      Gewicht (g)
      35-45
      Brutort
      Boden
      Nahrung
      Insekten, Samen
      Vogelgruppe
      Lerchen
      Lebensraum
      verschiedene offene Lebensräume