Rauchschwalbe

      Hirundo rustica

      Informationen

      Im Sprichwort «Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer» hat sich die Beobachtung niedergeschlagen, dass einzelne Rauchschwalben bereits ab Mitte März aus den afrikanischen Winterquartieren zurückkehren. In grösserer Zahl kommen sie erst ab Mitte April an, wenn der Sommer vor der Tür steht. Die Rauchschwalbe lebt seit Jahrhunderten in engster Nachbarschaft mit dem Menschen und gilt als Frühlings- und Glücksbringerin. Sie brütet meist in Ställen und Scheunen und ist eine wahre Baumeisterin. Für ein Nest werden etwa 750-1400 Erdklümpchen benötigt. Die zu ihrer Beschaffung zurückgelegte Wegstrecke wurde auf rund 220 Kilometer berechnet.

      Stimme

      Status (in CH)
      regelmässiger, häufiger Brutvogel und Durchzügler, extrem seltener Wintergast
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      70'000 - 90'000 (2013-2016)
      Zugverhalten
      Langstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Tagzieher
      Länge (cm)
      17-21
      Spannweite (cm)
      32-34.5
      Gewicht (g)
      16-25
      Brutort
      Gebäude
      Nahrung
      Insekten, Spinnen
      Vogelgruppe
      Schwalben
      Lebensraum
      Kulturland, Siedlungen
      Verbreitung
      Verbreitung
      Verbreitung