Schelladler

      Aquila clanga

      Informationen

      Schelladler sind an feuchte Lebensräume mit alten Auenwäldern, Wiesen und Seen gebunden. Sie sind empfindlich gegen Störungen und haben eine geringe Nachwuchsrate. Obschon zwei Eier gelegt werden, wird oft nur ein Jungvogel flügge. Es kommt vor, dass das Nesthäkchen vom älteren Geschwister nach einigen Tagen gefressen wird, ein als Kainismus bezeichneter, natürlicher Vorgang. Der Schelladler zählt zu den weltweit gefährdeten Vogelarten.

      Stimme

      Status (in CH)
      unregelmässiger Durchzügler und Wintergast
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      -
      Zugverhalten
      Kurz- bis Langstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Tagzieher
      Länge (cm)
      65-74
      Spannweite (cm)
      153-177
      Gewicht (g)
      1650-2500
      Brutort
      Bäume
      Nahrung
      Kleinsäuger, Vögel
      Vogelgruppe
      Habichtartige
      Lebensraum
      Feuchtgebiete, Fliessgewässer, Kulturland