Schwarzstorch

      Ciconia nigra

      Informationen

      Ganz anders als der Weissstorch brütet der Schwarzstorch als scheuer Einzelgänger in naturnahen, ungestörten und weitläufigen Laub- und Mischwäldern. Selbst auf dem Zug vergesellschaften sich die beiden Arten nur gelegentlich. Der Schwarzstorch ist weniger abhängig von thermischen Aufwinden und überquert die Alpen und grössere Seen häufiger. Die Vögel werden bei uns hauptsächlich im Herbst durchziehend gesehen, nur gelegentlich rasten sie auch. Am ehesten sind sie an topografischen Hindernissen und Gebirgszügen zu beobachten, wo sich der Durchzug konzentriert.

      Stimme

      Status (in CH)
      regelmässiger, spärlicher Durchzügler, extrem seltener Winter- und Sommergast
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      -
      Zugverhalten
      überwiegend Langstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Tagzieher
      Länge (cm)
      90-105
      Spannweite (cm)
      175-202
      Gewicht (g)
      2800-3200
      Brutort
      Bäume
      Nahrung
      Fische, Kleinsäuger, Amphibien
      Vogelgruppe
      Störche
      Lebensraum
      Feuchtgebiete, Seen, Fliessgewässer, Kulturland
      Verbreitung
      Verbreitung
      Verbreitung