Sichler

      Plegadis falcinellus

      Informationen

      Der heute noch an wenigen Stellen Europas vorkommende Sichler ist die einzige Ibisart, die fast über die ganze Welt verbreitet ist. Sein Schicksal ist eng mit der Erhaltung der weiten Feuchtgebiete am Schwarzen Meer, den wichtigsten Rückzugsbereichen der Art in Europa, verknüpft. Der lange, gebogene Schnabel weist auf die besonderen Lebensraumansprüche hin. Der Sichler ist gegenüber Veränderungen seines Habitats wenig anpassungsfähig. In der Schweiz ist er nicht alljährlich zu bewundern.

      Stimme

      Status (in CH)
      unregelmässiger und seltener Durchzügler, extrem seltener Winter- und Sommergast
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      -
      Zugverhalten
      Kurz- bis Langstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Tagzieher
      Länge (cm)
      55-65
      Spannweite (cm)
      88-105
      Gewicht (g)
      500-800
      Brutort
      Bäume, Schilf und Sträucher
      Nahrung
      Insekten, Muscheln, Würmer, Krebstiere
      Vogelgruppe
      Ibisse
      Lebensraum
      Feuchtgebiete, Seen