Steinkauz

      Athene noctua

      Informationen

      Der Steinkauz hat bei uns seit Jahrhunderten in unmittelbarer Nachbarschaft des Menschen gelebt, oft als Untermieter in Scheunen und Ruinen. In der bäuerlichen Bevölkerung galt er mit seinen mysteriösen nächtlichen Rufen als «Totenvogel», bei den alten Griechen war er das Sinnbild der Göttin Athene, was im wissenschaftlichen Namen zum Ausdruck kommt. Durch den Rückgang extensiv bewirtschafteter Obstgärten setzte ab den Fünfzigerjahren ein schneller Rückgang ein, und heute sind die kleinen Kobolde grösstenteils verschwunden.

      Stimme

      Status (in CH)
      regelmässig brütender, seltener Jahresvogel
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      115 - 150 (2013-2016)
      Zugverhalten
      Standvogel
      Länge (cm)
      21-23
      Spannweite (cm)
      54-58
      Gewicht (g)
      140-200
      Brutort
      Baum- und andere Höhlen, Gebäude
      Nahrung
      Insekten, Würmer, Kleinsäuger, Reptilien
      Vogelgruppe
      Ohreulen und Käuze
      Lebensraum
      Kulturland, Obstgärten
      Verbreitung
      Verbreitung
      Verbreitung
      Die Vogelwarte engagiert sich

      Raumnutzung beim Steinkauz