Zwergschnäpper

      Ficedula parva

      Informationen

      Das Zwergschnäppermännchen erinnert mit der orangeroten Kehle an ein Rotkehlchen, unterscheidet sich von diesem aber durch das typische Schwanzmuster. Der kleinste europäische Fliegenschnäpper ist bei uns ein seltener Gast und hat 2003 erstmals im Prättigau gebrütet, was sich angesichts des 30 Jahre zuvor entdeckten Brutvorkommens im benachbarten Vorarlberg abgezeichnet hatte.

      Stimme

      Status (in CH)
      extrem seltener Brutvogel, unregelmässiger, seltener Durchzügler
      Jahreskalender
      Die Abb. zeigt auf der obersten Zeile, zu welchen Jahreszeiten die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (blau=Winter, grau=übrige Zeit). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die mittlere Zeile zeigt an, wann die Art ihre typischen Zugzeiten hat. Die unterste Zeile gibt den Zeitraum an, in welchem die Art üblicherweise brütet. Er umfasst in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel.
      Jahreskalender
      Jahreskalender

      Fakten

      Bestand in der Schweiz (Paare)
      0 (2013-2016)
      Zugverhalten
      Langstreckenzieher
      Tag-/Nachtzieher
      Nachtzieher
      Länge (cm)
      11-12
      Spannweite (cm)
      15-21
      Gewicht (g)
      8-13
      Brutort
      Bäume, Sträucher
      Nahrung
      Insekten, Spinnen, Beeren
      Vogelgruppe
      Fliegenschnäpper
      Lebensraum
      Wald