Das passive akustische Monitoring (PAM) bietet neue Möglichkeiten für die langfristige, grossräumige Überwachung seltener und schwer zu beobachtender Vogelarten, insbesondere in abgelegenen Bergwäldern. Das Projekt untersucht, ob PAM die Berechnung von Bestandsentwicklungen verbessern kann, wie akustische Aufnahmen mit Gelegenheitsbeobachtungen kombiniert werden können und ob anhand von unterschiedlichen Ruftypen der Brutstatus abgeleitet werden kann. Ausserdem wird das Potenzial von PAM abgeschätzt, um phänologische Veränderungen erkennen und zukünftige Atlasprojekte unterstützen zu können. Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten wir mit Freiwilligen aus der ganzen Schweiz zusammen.
Das akustische Monitoring eignet sich besonders gut zur Erfassung seltener und heimlicher Waldvögel.
Zwei Freiwillige installieren einen akustischen Logger im Jura.
Ein akustischer Logger kann mehrere Monate lang autonom aufzeichnen, ohne dass weitere Kontrollen erforderlich sind.
Der Sperlingskauz – eine der Zielarten des akustischen Monitorings seltener Waldvögel.
Ein Raufusskauz schaut aus einem mardersicheren Nistkasten der «Groupe Ornithologique de Baulmes et Environs» – eine weitere Zielart des akustischen Monitorings seltener Waldvögel.
Akustische Aufnahmegeräte wurden zur Erfassung von Alpenschneehühnern oberhalb der Baumgrenze in alpinen Lebensräumen eingesetzt.
Mit einem Aufnahmegerät lassen sich auch schwer zugängliche Bereiche eines Feuchtgebiets störungsfrei überwachen (z.B. für Kleinrallen).
Für die Verwaltung und Analyse der vielen Stunden an Aufnahmen von verschiedenen Standorten ist eine enge Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen IT erforderlich.
Akustische Aufnahmegeräte geben Aufschluss über Vorkommen, Bestandsentwicklung und Brutstatus seltener und schwer zu beobachtender Arten
Mitarbeitende
Betroffene Vogelarten
Situation der Vogelwelt
Wir analysieren und beurteilen die Situation und die Entwicklung der Vogelwelt in der Schweiz.