Peter Knaus ist ein Teamplayer. Er hatte die Weitsicht zu erkennen, dass der Brutvogelatlas 2013–2016 nicht das Ende sein darf, sondern dass es darauf ankommt, die gewonnenen Erkenntnisse auch umzusetzen. Daraus entstand der 11-Punkte-Plan, der den Handlungsbedarf zur Verbesserung der Situation der Vogelwelt in der Schweiz aufzeigt. So überrascht es nicht, dass er nach seiner langjährigen Tätigkeit als Leiter des damaligen Fachbereichs «Lagebeurteilung» im Jahr 2022 als engagiertes und äusserst verlässliches Mitglied der Institutsleitung den neuen Bereich «Förderung » aufbaute. Dazu gehörte die Besetzung der neuen Ressorts für die Hauptlebensräume der Schweiz, der Aufbau der Regionalstellen und die Weiterentwicklung des Rahmenprogramms für den internationalen Vogelschutz.
Der Naturschutz liegt Peter Knaus sehr am Herzen, wovon auch seine privaten Engagements als Präsident von WWF Zürich von 2001–2013 und als Präsident von BirdLife Luzern von 2014–2023 zeugen. Per Ende 2025 verlässt Peter Knaus die Vogelwarte, um sich als Geschäftsführer von Pro Natura Luzern in seinem Wohnkanton weiter für die Natur einzusetzen. Er wird dies mit der für ihn typischen grossen Schaffenskraft, Motivation und Energie tun, auch wenn er immer wieder «pole pole» zu sagen pflegt. Das ist Swahili und bedeutet so viel wie «Immer mit der Ruhe».