Die Regionalstelle Wallis der Vogelwarte spielte dabei eine Schlüsselrolle, indem sie die Landwirtinnen und Landwirte bei der Umsetzung gezielter Massnahmen beriet und ein Monitoring der Vögel und Insekten leitete. Die daraus gewonnenen Daten wurden nun ausgewertet, um besser zu verstehen, wie Biodiversitätsförderflächen (BFF) und andere Rückzugsgebiete wie beispielsweise Entwässerungsgräben die Zielarten beeinflussen.
Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Buntbrachen, Hecken und extensiv genutzte Wiesen besonders attraktiv sind. Allerdings sind die Reaktionen je nach BFF-Typ sehr unterschiedlich und einige Arten nur von bestimmten Massnahmen profitieren. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, in Kombination mit anderen Naturflächen eine reiche Vielfalt an BFF zu erhalten, um den unterschiedlichen ökologischen Anforderungen von Vögeln und Insekten im Kulturland gerecht zu werden.