Besonders gefährlich sind lose auf dem Boden liegende Netz-Enden, schlecht gespannte Netze oder Netze mit Löchern. Die Tiere verfangen sich darin, können sich nicht mehr befreien und sterben qualvoll. Netze sollten dabei nur an den Stellen eingesetzt werden, wo die Ernte besonders gefährdet ist. Damit dabei möglichst keine Tiere zu Schaden kommen, sollten im Rebbau Seitennetze verwendet werden. Von diesen geht eine deutlich geringere Gefahr aus für Wildtiere als von sogenannten Überzeilennetzen. Die Netze dürfen zudem keine Löcher aufweisen. Nicht mehr benötigte Netze müssen nach der Ernte sofort entfernt werden.
Netze kommen aber nicht nur im professionellen Wein-, Beeren- und Obstbau zum Einsatz, sondern auch im Privatgarten. Auch hier gilt: Netze sind gut zu spannen und gehören nicht lose auf den Boden. Ausserdem sind Ernteschutznetze mit weichen oder gewobenen Fäden und mit hellen auffälligen Farben besser als Produkte mit harten, scharfkantigen Fäden.