Der Fokus des Projekts liegt auf der Förderung von Tier- und Pflanzenarten, die besonders auf eine starke Verzahnung von Wald und Offenland angewiesen sind. Mit dem Projekt wird ein Mosaik aus blumenreichen Weiden, Magerrasen, buchtigen Waldrändern mit Saumvegetation, lichten Waldflächen, Einzelbäumen, Obstgärten, Hecken und Kleinstrukturen geschaffen. Durch die bessere Verzahnung des Weidelands mit dem Waldareal sollen die hier noch vorhandenen, schweizweit gefährdeten Lebensräume mit den dazu gehörenden Arten erhalten und gefördert werden.
Konkret werden Waldrandaufwertungen, teilweise bis 20 m in den Waldbestand hinein, durchgeführt, einzelne Weidbäume freigestellt, halbschattige Buchten mit Staudenfluren geschaffen und Kleinstrukturen angelegt. Es werden Magerrasen und Krautsäumen in grösseren, sehr offenen Buchten gefördert und wechselfeuchte Tümpel als Lebensraum für Amphibien und Insekten gebaut. Zudem werden lichte, struktur- und totholzreiche Waldinseln und Feldgehölze im Landwirtschaftsland geschaffen.
Der Forstbetrieb Frenkentäler verpflichtet sich langfristig für die Pflege im Rhythmus von drei bis fünf Jahren, um das geschaffene Lebensraummosaik zu erhalten. Die offenen Flächen werden vom beteiligten Landwirt als extensive Weide genutzt. Eine Erfolgskontrolle begleitet das Projekt und steuert die Pflege- und Nutzungsmassnahmen.