Seit 2019 haben die Regionalstelle Wallis der Vogelwarte, die Obstbauern und der Kanton Wallis im Rahmen einer Partnerschaft fast 200 Steinhaufen in den Obstkulturen der Rhoneebene angelegt. Die Bedeutung dieser Strukturen für Hermeline, gefürchtete Wühlmausjäger, war bereits bekannt. Im Frühjahr 2026 haben erste Feldbeobachtungen gezeigt, dass diese Steinhaufen eine noch artenreichere Fauna beherbergen können. Eine laufende Studie der Genfer Hochschule HEPIA hat bereits mehrere Reptilien nachgewiesen, darunter die in der Rhoneebene seltene Zauneidechse. Vogelbeobachtende haben dort zudem zum ersten Mal eine Brut des Wiedehopfs entdeckt!