Förderung Prioritätsarten
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    AG Waldhühner

    Die Arbeitsgruppe (AG) Waldhühner und Waldschnepfe ist eine lose Vereinigung von Leuten, die die vier "Prioritätsarten Artenförderung" Auerhuhn, Haselhuhn, Birkhuhn und Waldschnepfe und ihre Lebensräume kennen und zu ihrer Erhaltung bzw. ihrem Schutz beitragen wollen. Mit ihren Aktivitäten will die AG mithelfen, die Ziele im Rahmenprogramm Artenförderung Vögel Schweiz zu erreichen. Leiter der AG ist Pierre Mollet von der Schweizerischen Vogelwarte, der im Programm Artenförderung Vögel Schweiz für die vier Arten zuständig ist.

    Weshalb Auerhuhn, Haselhuhn, Birkhuhn und Waldschnepfe?

    Kurz gesagt: Weil die Partner des Programms Artenförderung Vögel, sowohl für konkrete Förderungsmassnahmen als auch für die Mitarbeit bei der Erfassung von Verbreitung und Beständen, immer etwa dieselben sind.

    Auerhuhn, Haselhuhn, Birkhuhn und Waldschnepfe bewohnen heute in der Schweiz weitgehend dieselben Wälder, auch wenn sie im Detail recht unterschiedliche Lebensraumansprüche haben. Die wichtigen Partner, wenn es um Aktionen zugunsten dieser vier Arten geht, sind deshalb immer einerseits Förster aller Stufen, kantonale Waldämter, Wildhüter, kantonale Jagdverwaltungen, andererseits spezialisierte Ornithologinnen und Ornithologen, nämlich diejenigen, die sich oft und gerne in Bergwäldern aufhalten und die vier Arten gut kennen.

    Wer kann mitmachen?

    Jede und jeder, die bzw. der sich für die vier Arten und ihren Lebensraum interessiert, unabhängig von Alter, Beruf und Vorkenntnissen, kann mitmachen. Es gibt keine formelle Mitgliedschaft, sondern eine Verteilerliste mit den Namen, Vornamen und E-Mail-Adressen aller eingetragenen Mitglieder. Um sich auf diese Verteilerliste setzen zu lassen (oder um sich aus derselben entfernen zu lassen), genügt eine Nachricht per E-Mail mit Name und Vorname an den AG-Leiter oder ein Anruf (041 462 97 41).

    Was machen wir?

    Die AG hat zwei Ziele:

    • Verbesserter Informationsaustausch über Regions- und Landesgrenzen hinweg
    • Verbessern der Kenntnisse über Verbreitung der vier Arten Auerhuhn, Haselhuhn, Birkhuhn und Waldschnepfe in der Schweiz

    Um diese Ziele zu erreichen, unternimmt die AG Folgendes:

    1. Mit einem Newsletter, den alle eingetragenen Mitglieder per E-Mail erhalten, werden Informationen über aktuelle Projekte, Publikationen, Merkblätter, Möglichkeiten zur Mitarbeit etc. verteilt. Der Newsletter erscheint mehrfach jährlich, jedoch nicht in einem festen Rhythmus, sondern bei Bedarf. Ergänzend zum Newsletter besteht diese Internetseite, auf welcher Material von allgemeinem Interesse zum Herunterladen angeboten wird. Ausserdem werden die Webauftritte zielverwandter Organisationen verlinkt.

      Je nach Möglichkeit organisiert die AG-Leitung zusammen mit lokalen Partnern auch Exkursionen, um den AG-Mitgliedern konkrete Förderungsprojekte vorzustellen und damit die Weiterbildung zu fördern.

    2. Die eingetragenen Mitglieder sind gebeten, über Beobachtungen der vier Arten Meldung zu machen, wenn möglich auf www.ornitho.ch, der zentralen Datenplattform der Ornithologinnen und Ornithologen in der Schweiz. Gibt es konkrete Projekte zur Erfassung von Verbreitung und Beständen der vier Arten, wo freiwillige Mitarbeit nützlich ist, werden über den Newsletter Aufrufe zur Mitarbeit verschickt.

    3. Hat jemand, Mitglied oder nicht, interessante Neuigkeiten über Auerhuhn, Haselhuhn, Birkhuhn oder Waldschnepfe und wünscht diese einem breiteren Publikum vorzustellen, können diese in einen Newsletter integriert werden. Zu beachten ist, dass Daten über Vorkommen der vier Arten nicht in jedem Fall für die allgemeine Öffentlichkeit geeignet sind. Der AG-Leiter hilft jederzeit gerne weiter.

    Berichte

    Im Waldreservat in Amden (Kanton St. Gallen) erfasste ein Team der Schweizerischen Vogelwarte und des "Conseil International de la chasse et de la conservation du gibier" (CIC) sowie weiteren Mitarbeitern von 2006 bis 2010 die Verbreitung der Waldschnepfe. Eine seriöse Schätzung der Anzahl Vögel war zwar nicht möglich, doch zeigte die Untersuchung, dass die Waldschnepfe im ganzen Reservat verbreitet ist.

    Bericht Waldschnepfe 2006–2010

    Merkblätter / Protokolle

    1. Erfassung der Waldschnepfe zur Brutzeit: Merkblatt / Standardprotokoll
    2. Erfassung von Raufusshühnern für den Brutvogelatlas 2013–2016: Hinweis

    Links

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