Vogelwarte in Kürze
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    Erfolge & Meilensteine

    2016

    Mit dem Praxishandbuch „Biodiversität auf dem Landwirtschaftsbetrieb“ geben die Vogelwarte und das Forschungsinstitut für den biologischen Landbau FiBL einen neuen Impuls für mehr Natur aus Bauernhand.

    Die Vogelwarte eröffnet in der Südschweiz eine Aussenstelle. In Gambarogno TI geniesst sie Gastrecht bei der Fondazione Bolle di Magadino.

    2015

    Im Beisein von Frau Bundesrätin Doris Leuthard eröffnet die Vogelwarte das neue Besuchszentrum. Sempach wird noch mehr als bisher zu einem zentralen Begegnungsort für Vogelfreunde aus dem ganzen Land.

    2014

    Die Vogelwarte feiert ihr 90-jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum bieten die Mitarbeitenden der Vogelwarte mit 90 kostenlosen Referaten im ganzen Land einen Einblick in ihre Arbeit und in die faszinierende Welt der Vögel. http://www.vogelwarte.ch/unterwegs

    2013

    Die Vogelwarte hat sich Grosses vorgenommen: Unterstützt von mehr als 1000 freiwilligen Mitarbeitenden untersucht sie von 2013 bis 2016, wo in der Schweiz und in Liechtenstein wie viele und welche Vögel brüten. http://atlas.vogelwarte.ch

    Weltrekord: Der Vogelwarte gelingt der Nachweis, dass Alpensegler 200 Tage nonstop in der Luft bleiben können.

    2011

    Der „Historische Brutvogelatlas“ erscheint, der den Zustand der Vogelwelt in der Schweiz um 1950 rekonstruiert. Diese Darstellung der verflogenen Vielfalt ist ein Plädoyer für einen nachhaltigeren Umgang mit dem Naturreichtum der Schweiz.

    2010

    Zusammen mit der Fachhochschule Burgdorf entwickelt die Vogelwarte einen nur noch 0,5 g schweren Geodatenlogger, mit dem die Aufenthaltsgebiete kleiner Singvögel in Afrika lokalisiert werden können.

    2009

    Mitte Oktober bezieht die Vogelwarte ihr neues Gebäude – ein nach den Labels Minergie-P und Minergie-Eco gebautes Holzhaus.

    2008

    Schätzungsweise 90 000 Stunden wenden die 1700 Freiwilligen gemäss einer Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz jährlich für die Vogelwarte auf. Nur dank dieser gewaltigen Unterstützung kann die Vogelwarte ihre vielfältigen Aufgaben zum Wohl der Vogelwelt bewältigen.

    Dank der Zusammenarbeit der Vogelwarte mit IP-Suisse und Migros sollen die Lebensbedingungen für die Vögel im Kulturland grossflächig verbessert werden. Die Vogelwarte erarbeitet die Kriterien für das neue Nahrungsmittel-Label «TerraSuisse».

    2007

    Die Feldornithologie in unserem Land erlebt zwei Sternstunden: Die Internet-Plattform ornitho.ch bringt eine neue Dimension in der Zusammenarbeit zwischen der Vogelwarte und ihren freiwilligen Mitarbeitenden. Und das bisherige Wissen wird im umfassenden, 4,5 Kilo schweren Buch «Die Vögel der Schweiz» herausgegeben.

    2005/06

    Während der Vogelgrippe bewährt sich die Vogelwarte als gefragte Auskunftsstelle für Behörden, Medien und Bevölkerung.

    2005

    Mit dem Swiss Bird Index SBI ® präsentiert die Vogelwarte die jährliche Entwicklung der Vogelbestände auf einfache und einprägsame Weise. Heute ist der SBI ® ein anerkannter Umweltindikator, der in die offiziellen Analysen des Bundesamtes für Statistik einfliesst.

    Mit dem Aufbau von Methoden zur Messung von Stresshormonen im Blut und Kot von Wildvögeln eröffnet sich der Vogelwarte ein neues Forschungsfeld. Das Wohlbefinden und die Auswirkungen von Störungen von Wildvögeln werden messbar.

    2003/04

    Ein Team der Vogelwarte begibt sich in die mauretanische Sahara und erforscht, wie die Zugvögel die grösste Wüste der Welt überqueren.

    2003

    Für das Programm «Artenförderung Vögel Schweiz» bündeln die Vogelwarte, der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz und das Bundesamt für Umwelt BAFU ihre Kräfte zur Rettung der bedrohten Vogelwelt.

    2002

    Neustart für das Rebhuhn: In den Kantonen Schaffhausen und Genf werden Rebhühner ausgesetzt, um die Restbestände zu stärken. Vorgängig wurde der Lebensraum mit Buntbrachen und Hecken ökologisch stark aufgewertet.

    2001/02

    Die Vogelwarte erarbeitet Grundlagen, die die besonders wichtigen Vogelarten bezeichnen, und setzt damit einen Meilenstein bei der Prioritätensetzung im Naturschutz.

    2001

    Der erste Mediamatiker-Lehrling beginnt seine Berufsausbildung an der Vogelwarte.

    Anfang April können die Räumlichkeiten im Gebäude «Am Bach» bezogen werden.

    2000

    Durch eine Reorganisation erhält die Vogelwarte moderne Strukturen und eine Dreierleitung mit den Verantwortungsbereichen für Wissenschaft, Marketing und Betrieb.

    Die CD-ROM «Bubo» wird zum Bestseller. Die elektronische Sammlung von Vogeldaten und Vogelspielen verkauft sich über 10 000-mal.

    Die Vogelwarte gründet in Salgesch eine Aussenstelle Wallis, um den dortigen Reichtum an seltenen Vogelarten speziell zu fördern.

    1999

    Zu ihrem 75-Jahre-Jubiläum schaltet die Vogelwarte erstmals ihre Internetseite www.vogelwarte.ch auf.

    1998

    Der zweite Brutvogelatlas zieht Bilanz über die Entwicklung der Vogelwelt in den letzten zwanzig Jahren. Erstmals wird die Häufigkeit der Brutvögel auf Dichtekarten präsentiert.

    1996/97

    Die Vogelwarte untersucht in Spanien bei Malaga und auf Mallorca, wie Zugvögel das Mittelmeer überwinden.

    1994

    Ein zweiter Anbau lindert die Platznot des wachsenden Instituts.

    Das von der Vogelwarte und dem Naturhistorischen Museum Basel herausgegebene Buch «Moult and Ageing of European Passerines» beschreibt akribisch den Gefiederwechsel der Singvögel. Es wird zu einem Standardwerk der Mauserkunde.

    1993

    An der Vogelwarte wird der weltweit kleinste Telemetriesender entwickelt. Mit ihm kann die Raumnutzung kleiner Singvögel erforscht werden.

    1987–91

    Mit dem Lebensrauminventar des Kantons Luzern schafft die Vogelwarte eine praxisnahe Grundlage für den Naturschutz auf Gemeindeebene.

    1976, 1986

    Basierend auf den Ergebnissen der Wasservogelzählungen legt die Vogelwarte Inventare der wichtigsten Überwinterungsgebiete für Wasservögel vor. Der Bund richtet daraufhin erste Wasservogelreservate ein.

    1981

    Ein Anbau schafft Platz für die Bibliothek und ein Sitzungszimmer.

    1980

    Der «Verbreitungsatlas der Brutvögel der Schweiz» zeigt erstmals die geografische Verbreitung aller Brutvogelarten der Schweiz.

    1977

    Die Vogelwarte gibt die erste Rote Liste der Schweiz heraus, in der alle heimischen Brutvogelarten nach ihrem Gefährdungsgrad eingestuft werden. Diese Rote Liste wird zum Vorbild für spätere Rote Listen verschiedener Tier- und Pflanzengruppen.

    1975

    Alfred Schifferli jun. tritt die Leitung an Eduard Fuchs ab. In vier Jahrzehnten hat er die Vogelwarte von einem ehrenamtlich geführten Einmannbetrieb zu einem eigenständigen, im In- und Ausland anerkannten Institut entwickelt.

    1970

    Die Vogelwarte führt erste Vogelzugstudien mit einem Zielfolgeradar des Typs «Superfledermaus» durch.

    1966

    Die Vogelwarte untersucht die Nebenwirkungen auf die Vogelwelt, die von der chemischen Bekämpfung der Maikäfer ausgehen.

    1962

    Das Buch «Die Brutvögel der Schweiz» erscheint.

    1958

    Die Vogelberingungsstation auf dem Col de Bretolet in den Walliser Alpen wird in Betrieb genommen.

    1955

    Das Gebäude am See wird am 23. Oktober eingeweiht und bezogen.

    1954

    Die Schweizerische Vogelwarte Sempach wird in eine gemeinnützige Stiftung überführt, und für den Neubau am Sempachersee erfolgt der Spatenstich.

    1946

    Die Vogelwarte zieht ins Rathaus von Sempach, wo ihr von der Korporation Sempach zwei Räume im 1. Stock zur Verfügung gestellt werden. Die Vogelpflege bleibt im Wohnhaus der Familie Schifferli.

    1945

    Die Vogelwarte schafft eine besoldete Halbtagesstelle für ihren Leiter.

    1942

    Die Gründung der «Gemeinschaft der Freunde der Vogelwarte» verhilft der Vogelwarte zu Unterstützungsbeiträgen aus der Bevölkerung, um die schwierigen Kriegsjahre zu überstehen.

    1934

    Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Alfred Schifferli jun. die Leitung der Vogelwarte.

    1924

    Gründung der Schweizerischen Vogelwarte Sempach durch die Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz. Erster Leiter wird Alfred Schifferli sen.