Entwicklung

      Landwirtschaftsgebiet

      Der Einsatz von leistungsstarken Maschinen führt dazu, dass grosse Flächen innerhalb sehr kurzer Zeit bewirtschaftet werden und zum Beispiel als Brutort ausfallen. © Markus Jenny

      Die Schweizer Landwirtschaft ist im Vergleich zu unseren Nachbarländern von kleinen Familienbetrieben geprägt. Die Bewirtschaftung ist aber allgemein sehr intensiv. Die Intensivierung betrifft zunehmend auch die Bergzonen. Trotz in den Neunzigerjahren eingeführten Biodiversitätsförderflächen konnte der Verlust der biologischen Vielfalt nicht aufgehalten werden.

      Die Landwirtschaft nutzt 36 % der Fläche der Schweiz. Gebiete, in denen mehr als die Hälfte der Fläche landwirtschaftlich genutzt wird, liegen im Mittelland, im südlichen Jura und in den Voralpen der Ostschweiz. Besonders tief sind die Anteile im Tessin, im Misox GR und in Teilen des Wallis. Ungefähr je ein Drittel der Schweizer Landwirtschaftsfläche wird für den Ackerbau (30,9 %), das Dauergrünland (34,4 %) und die Alpwirtschaft (Sömmerungsgebiet, 34,7 %) beansprucht.

      Je nach klimatischer Lage, Verkehrslage und Oberflächengestaltung werden die Landwirtschaftsflächen verschiedenen Zonen zugeteilt. Die für die Landwirtschaft am besten geeignete Talzone umfasst 47 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche (ganzjährig genutzt, also ohne Sömmerungsgebiete, total 1049 km2), die Hügelzone 25 % und der Rest wird in die Bergzonen I bis IV aufgeteilt. Die landwirtschaftliche Nutzfläche nahm seit 2000 um rund 23,4 km2 ab. Im Talgebiet geht das Kulturland etwa doppelt so stark zurück als in den Hügel- und Bergzonen und muss vor allem Überbauungen (Siedlungen, Industrieanlagen, Verkehrsflächen) weichen. In der Bergregion ist der Rückgang des Grünlands vor allem auf das Einwachsen von Wald auf schwer zu bewirtschaftenden Flächen zurückzuführen.

      Bei den verschwundenen Landwirtschaftsflächen handelt es sich zu je 35 % um Ackerland oder Alpwirtschaftsflächen. Mit einem Anteil von 27 % folgen die Obst-, Reb- und Gartenbauflächen an dritter Stelle. Im Verhältnis zur Fläche verzeichnete die Obstbaufläche aber den grössten Rückgang. Deshalb ist in den typischen Obstanbaugebieten (Unterwallis, Tafeljura, Mittelland zwischen Napf und Zürichsee, Thurgau) diese Nutzungsart auch am stärksten vom Kulturlandverlust betroffen.

      Landwirtschaftliche Hauptnutzung der Schweiz gemäss der Arealstatistik 2004–2009. Es wird jeweils die häufigste Nutzung aus Ackerbau, ganzjährig genutztem Grünland, Spezialkulturen (Obstkulturen, Rebflächen, Gemüsebau) sowie den nur im Sommerhalbjahr bewirtschafteten Alpflächen unterschieden. 

      © Arealstatistik – Bundesamt für Statistik (BFS) & Amt für Bau und Infrastruktur Liechtenstein

      Kleine gemischt bewirtschaftete Betriebe

      Schweizer Landwirtschaftsbetriebe sind verglichen mit jenen in den Nachbarländern relativ klein. Im Durchschnitt bewirtschaftet ein typischer Familienbetrieb rund 20 ha (2016). Die Anzahl Betriebe ist seit 2000 um rund ein Viertel zurückgegangen, also deutlich stärker als die Landwirtschaftsfläche. Am stärksten vom Strukturwandel betroffen sind Kleinstbetriebe.

      Die meisten Betriebe werden gemischt bewirtschaftet, das heisst es wird sowohl Ackerbau als auch Viehwirtschaft betrieben. Im westlichen Mittelland dominiert der Ackerbau mit einem hohen Anteil an Getreide in den Fruchtfolgen. Im östlichen Mittelland ist die Viehhaltung bedeutsamer und der Anteil an Kunstwiesen und Mais entsprechend grösser. In den Obstbauregionen prägt der Obstbau auf weiten Strecken das Landschaftsbild. Die Hochstamm-Obstbäume werden aber zunehmend durch Niederstammanlagen ersetzt. Die Anzahl als Biodiversitätsförderflächen angemeldeter Hochstammbäume ging zwischen 2000 und 2016 um 11 % zurück, gleichzeitig nahm aber die Fläche der Obstkulturen um 30 % zu. An klimatisch bevorzugten Lagen wird Rebbau betrieben (total rund 157 km2). Mit je 52 km2 findet sich die grösste Rebbaufläche im Wallis und in der Genferseeregion, gefolgt vom Tessin (14 km2) und dem Drei-Seen-Land (10 km2). Anbauflächen von über 1 km2 finden sich zudem in den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Graubünden, Aargau, St. Gallen, Thurgau und Basel-Landschaft. In den letzten Jahrzehnten ist es zum Standard geworden, den Boden zwischen den Rebzeilen zu begrünen. Dadurch erhöht sich das Nahrungsangebot für die Vögel wesentlich. Bedingt durch die Trockenheit sind im Wallis allerdings erst rund 20 % der Rebberge begrünt.

      Kennzahlen zur Landwirtschaft 2000 und 2016.

      © BLW (2017)

      Intensive landwirtschaftliche Nutzung

      Die landwirtschaftliche Nutzung ist in der Regel sehr intensiv. Dies äussert sich etwa durch den Einsatz von grossen und leistungsstarken Maschinen. Moderne Ernte- und Futterkonservierungstechniken (Ballensilage) hatten zur Folge, dass die schon vor 20 Jahren intensive Grünlandnutzung weiter rationalisiert wurde. Die Mahd erfolgt heute schneller und grossflächiger. 1990 rechnete man noch mit einer Fläche von 2 ha, die in einer Stunde von einem Traktor gemäht werden konnte; mit der Einführung der Frontmähwerke stieg die Fläche auf 5 ha. Fünf bis sechs Schnitte von März bis November sind im Tiefland die Regel.

      In der Fleisch- und Milchproduktion wird heute deutlich mehr Kraftfutter eingesetzt. Der Kraftfutterimport hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt und betrug 2015 rund 1 Million t. Zur Produktion dieses Kraftfutters (v.a. Getreide und Soja) braucht es im Ausland Ackerflächen, die etwa drei Viertel der offenen Ackerfläche der Schweiz entsprechen. Der Kraftfutterimport hat unter anderem zur Folge, dass der anfallende Hofdünger auf vielen Betrieben die maximal mögliche Düngermenge übersteigt und deshalb zu weit entfernt liegenden Betrieben exportiert wird. Hohe Tierbestände führen zudem zu hohen Stickstoffemissionen (v.a. Ammoniak) – sowohl bei der Haltung der Tiere wie bei der Lagerung und dem Ausbringen von Hofdünger. Entsprechend hoch sind die Stickstoffimmissionen in den Gegenden mit hohem Tierbesatz. Die Landwirtschaft war 2005 für rund 65 % des gesamten Stickstoffeintrags in die Atmosphäre verantwortlich. Diese Nährstoffe kommen aus der Atmosphäre wieder als Immissionen auf das Land zurück. Heute liegen diese vielerorts weit über den kritischen Eintragsgrenzen («Critical Loads»), die für naturnahe Ökosysteme als noch tragbar erachtet werden.

      Neu entstandene Nutzungen auf Kosten der Landwirtschaftsfläche 1985–2009: Angegeben ist die Nutzungsart mit der grössten Zunahme für ein Quadrat von 1 × 1 km. Dargestellt sind Quadrate, auf denen die Landwirtschaftsfläche um mindestens 1 ha abgenommen hat.

      © Arealstatistik – Bundesamt für Statistik (BFS) & Amt für Bau und Infrastruktur Liechtenstein

      Entwicklung der Fläche der Hochstamm-Obstgärten. Die Abnahme hat sich in jüngster Zeit etwas abgeschwächt. Berücksichtigt ist die Westschweiz, von wo die Daten zur neusten Arealstatistik bereits vorliegen.

      © Bundesamt für Statistik (BFS).

      Starker Pestizideinsatz und zunehmend bodenunabhängige Produktionssysteme

      Die Menge der in der Schweiz ausgebrachten Pestizide blieb seit 1990 etwa bei 2200 t pro Jahr konstant. Da aber eine laufende Verlagerung hin zu Wirkstoffen stattfand, die wesentlich toxischer sind (um den Faktor 1000 oder mehr) und somit in erheblich geringeren Mengen sogar eine viel grössere Wirkung entfalten, ist mit einer markanten Zunahme der Pestizid-Behandlungsintensität und damit auch der Umweltbelastung zu rechnen.

      In den letzten Jahren ist ein Trend zu bodenunabhängigen Produktionssystemen erkennbar. Geflügel-Mastställe und Gewächshäuser für die Gemüseproduktion nehmen stetig zu und beanspruchen viel Kulturland. Temporäre Gewächshäuser und vor allem mit Folien abgedeckte Frühkartoffel-, Gemüse-, Beeren- und andere Felder können regional bereits einen grösseren Anteil der Fläche einnehmen. Die Artenzahl und die Anzahl Vogelindividuen sinken mit steigendem Anteil der Folien. Im Gegensatz zu einigen Nachbarländern findet in der Schweiz der Anbau von Energiepflanzen (nachwachsende Rohstoffe) wegen der Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion politisch keine Unterstützung.

      Dramatisch ist der Rückgang der Trockenwiesen sowie der wenig intensiv genutzten, nur mit Mist gedüngten Fromentalwiesen. Im Mittelland sind die Fromentalwiesen infolge der intensiveren landwirtschaftlichen Nutzung auf 2–5 % ihrer ursprünglichen Fläche geschrumpft, und die Trockenwiesen und -weiden haben zwischen 1900 und 2010 rund 95 % an Fläche eingebüsst. In den letzten 20 Jahren hat die übrig gebliebene Fläche zusätzlich um rund ein Fünftel abgenommen.

      Während die Landwirtschaft in den tiefen Lagen schon früh intensiviert wurde, setzte in den mittleren Lagen (etwa 800–1400 m) ab den Neunzigerjahren ein Intensivierungs- und Rationalisierungsschub ein. In diesen Lagen waren damals artenreiche, standortangepasst genutzte Flächen noch einigermassen weit verbreitet. Heute dominieren auch auf solchen Flächen einige wenige Futtergräser und nährstoffliebende Pflanzen wie Löwenzahn. Die Vegetation des Grünlands in höheren Lagen gleicht immer mehr jenem Einheitsgrün des Tieflands. Während im Berggebiet 1950 noch 95 % der Wiesen artenreiche Bergblumenwiesen waren, sind es heute noch 2 %. Im Engadin GR hat sich die Fläche der intensiv genutzten Weiden zwischen den Jahren 1988 und 2010 verdreifacht; die Fettwiesen haben um 15 % zugenommen. Diese Entwicklung ging auf Kosten der artenreichen Trockenwiesen, deren Fläche um 55 % geschrumpft ist. Schwer zugängliche und ertragsschwache Wiesen wurden aufgegeben, worauf sich der Wald ausbreitete. Die Entwicklung wurde durch die Massnahmen zur «Strukturverbesserung» beschleunigt. Aussiedlerhöfe, Ausbau von landwirtschaftlichen Strassen und damit die bessere Erreichbarkeit abgelegener Gebiete, Bewässerungsanlagen in Trockengebieten, Gesamtmeliorationen (inkl. Landumlegungen) und anderes wird durch Bund und Kantone finanziell unterstützt und führt in der Regel zu einem Intensivierungsschub.

      Mittlere jährliche Stickstoffdeposition pro ha für das Jahr 2010. Die Landwirtschaft ist für rund 65 % des gesamten Stickstoffeintrags in die Atmosphäre verantwortlich. Diese Nährstoffe kommen aus der Luft wieder als Immissionen auf das Land zurück.

      © Bundesamt für Umwelt (BAFU) & Meteotest AG.

      Pestizide werden seit einigen Jahren wieder vermehrt präventiv eingesetzt. Zudem werden zunehmend starke und breit wirkende Mittel verwendet.

      © Markus Jenny

      Pestizide belasten unsere Umwelt massiv. In der Karte dargestellt ist die Anzahl verschiedener Pestizide in Fliessgewässern, für die eine Überschreitung von über 0,1 μg/l beobachtet wurde (565 Messstandorte aus dem Zeitraum 2005 bis 2012).

      © Munz et al. (2012).

      Mit Folien, Plastik oder Netzen wird die Biodiversität zunehmend von grossen Flächen ausgesperrt.

      © Chiara Scandolara

      Agrarpolitik

      Die Schweiz hat in der Bundesverfassung das Ziel verankert (Art. 104), die Schweizer Landwirtschaft nicht nur wettbewerbsfähig, sondern auch natur-, umwelt- und tierfreundlich zu gestalten. In mehreren Reformprozessen wurden die agrarpolitischen Rahmenbedingungen und Instrumente in den vergangenen drei Jahrzehnten schrittweise auf diese Ziele weiterentwickelt. Mit dem «ökologischen Leistungsnachweis» (ÖLN), den jeder Landwirt erbringen muss, um Direktzahlungen zu erhalten, steht ein System mit grossem Potenzial für den Natur- und Umweltschutz zur Verfügung. Als Teil des ÖLN müssen zum Beispiel mindestens 7 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche als Biodiversitätsförderflächen bewirtschaftet werden. Diese Biodiversitätsförderflächen erwiesen sich als wertvolle Basis, auf der Naturschutzprojekte im Kulturland aufbauen können. Ein zentrales Instrument zur Steuerung der Schweizer Landwirtschaft sind die finanziellen Beiträge des Bundes. Pro Jahr fliessen rund 4 Milliarden Franken in die Landwirtschaft, davon rund 2,8 Milliarden direkt an die Landwirtinnen und Landwirte (Direktzahlungen). Die in den Neunzigerjahren eingeführten Beiträge zur Förderung der Biodiversität machen heute 14,2 % der gesamten Direktzahlungen aus. Diese Massnahmen haben zum Ziel, die Artenvielfalt im Kulturland zu erhalten und zu fördern.

      Die 2008 definierten «Umweltziele Landwirtschaft» (UZL) wurden aber bisher alle verfehlt. Dass die Ziele nicht oder nur teilweise erreicht wurden, ist darauf zurückzuführen, dass es viele finanzielle Anreize gibt, die der Biodiversitätsförderung widersprechen und dass viele Massnahmen der Biodiversitätsförderung wenig zielführend sind. Bei einigen Massnahmen hapert es auch bei der Umsetzung. Besonders viele negative Beispiele gibt es bei den Vernetzungsprojekten, die sich an den Bedürfnissen von Zielarten ausrichten sollten. Zu oft werden aber entweder die falschen Massnahmen umgesetzt oder sie liegen am falschen Ort. So brüten etwa die Braunkehlchen im Gebiet Intyamon FR im Talgrund, die Fördermassnahmen wurden aber am Hang angelegt.

      Entwicklung der Biodiversitätsförderflächen in der Schweiz (in ha). Seit 2002 werden höhere Beiträge für Biodiversitätsförderflächen der Qualitätsstufe II (QII) ausbezahlt. Diese müssen mindestens eine definierte, besondere biologische Qualität erreichen, d.h. bestimmte Zeiger-Pflanzenarten enthalten oder bestimmte Strukturen aufweisen.

      © Rey et al. (2017b)

      Bio Suisse und IP-Suisse

      Die negativen Auswirkungen der intensiven landwirtschaftlichen Produktion auf Biodiversität, Böden, Luft, Wasser und Gesundheit der Menschen wird zunehmend von der breiten Bevölkerung wahrgenommen. Konsumierende beeinflussen mit ihren Einkäufen die Produktionsformen und werden so zu einem ökonomischen Faktor. Mit Bio Suisse (Zusammenschluss von 32 Organisationen der ökologischen Landwirtschaft, 13 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche) und IP-Suisse (Vereinigung integriert produzierender Landwirte, rund ein Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche) haben zwei grosse Produzentenorganisationen weitergehende Massnahmen zur Förderung der Biodiversität in ihre Richtlinien aufgenommen. Der grösste Anteil Biobetriebe befindet sich in der Bergregion.

      Die IP-Suisse verlangt von ihren rund 9000 Produzenten seit 2009, dass sie im «Punktesystem Biodiversität» eine Mindestpunktezahl erreichen. Dafür mussten die meisten IP-Suisse-Betriebe deutliche Verbesserungen bei der Biodiversitätsleistung erbringen. Trotz anfänglicher Skepsis aus den Reihen der Mitglieder führte dieses Vorgehen zu deutlich mehr Biodiversitätsförderflächen. Der Anteil an wertvollen Lebensräumen wie artenreichen Wiesen, Hecken und Brachen nahm innerhalb von vier Jahren von 60 auf 99 km2 oder um 65 % zu. Eine Evaluation auf 133 Betrieben zeigte zudem, dass die Biodiversität eines Betriebs mit dem Punktesystem gut abgebildet werden kann und dass für die Landwirtinnen und Landwirte ein schonender Umgang mit der Natur auch finanziell einträglich ist.

      Bio Suisse verlangt von ihren rund 6200 Produzenten, dass sie aus einem «Massnahmenkatalog Biodiversität» eine minimale Anzahl Massnahmen auf ihrem Betrieb umsetzen. Der Katalog enthält ähnliche Massnahmen wie jene, die im Punktesystem Biodiversität bewertet werden.

      Seit den Neunzigerjahren müssen Landwirte Biodiversitätsförderflächen anlegen. Hier ein besonders gelungenes Beispiel, wo ein Landwirt neue Gebüschgruppen, verschiedene Säume, Extensivwiesen angelegt und Hochstamm-Obstbäume gepflanzt hat.

      © Markus Jenny

      Blick in die Zukunft

      Trotz diverser Massnahmen nimmt die Biodiversität im Kulturland und speziell bei den Brutvögeln weiterhin ab. Dies hängt damit zusammen, dass die Intensivierung der Landwirtschaft weiter voranschreitet und inzwischen auch die Berggebiete erfasst hat, aber auch damit, dass die die Agrar-Umweltmassnahmen nur ungenügend umgesetzt werden.

      Ab 2022 soll eine neue Agrarpolitik in Kraft gesetzt werden. Die bestehenden Mängel müssen dort behoben werden. Es darf dabei nicht nur um die Verbesserung der Massnahmen im Bereich Biodiversität gehen, sondern auch darum, Emissionen aus der Landwirtschaft (Nährstoffe, Pestizide) zu reduzieren. Die landwirtschaftliche Produktion muss wieder besser auf das standörtliche Potenzial und die Tragfähigkeit der Ökosysteme ausgerichtet werden. Die Milch- und Fleischproduktion muss primär auf der eigenen Futterbasis erfolgen (Reduktion des Stickstoffeintrags) und der Ackerbau muss ressourcenschonend erfolgen (weniger Pestizide, biodiversitätsfreundliche Anbaumethoden). Für Bodenbrüter wie Feldlerche und Braunkehlchen, die bevorzugt in Produktionsflächen brüten, müssen umweltfreundliche Anbausysteme sowohl beim Futterbau wie im Ackerbau weiterentwickelt werden. Beim Anbau von Getreide wird momentan beispielsweise mit weiten Saatreihen-Abständen, beim Mais mit Untersaaten experimentiert. In beiden Fällen besteht berechtigte Hoffnung, dass sich dies für Feldlerche, Feldhase und andere Arten positiv auswirkt. Vor allem im Ackerbau sowie im Obst-, Gemüse- und Rebbau sind Anreize für eine markante Reduktion des Pestizideinsatzes zu setzen. Insbesondere muss auch gewährleistet werden, dass die bereits heute bestehenden Regeln tatsächlich auch eingehalten werden.

      Ein Mangel herrscht heute auch bei der ökologischen Ausbildung und Beratung der Landwirtinnen und Landwirte. Es braucht einen markanten Ausbau des Bildungs- und Beratungsangebots im Bereich Biodiversität und Nachhaltigkeit. Erfahrungen zeigen, dass Landwirte ihre Leistung für die Umwelt massiv steigern, wenn sie diesbezüglich durch Berater unterstützt werden.

      Eine naturnahe Landwirtschaft ist in den letzten Jahren auch zu einem Verkaufsargument geworden. Naturnah produzierte Lebensmittel werden durch zahlreiche Label gekennzeichnet. Es ist zu erwarten, dass diese Entwicklung in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnt. Wichtig ist, dass die Landwirtinnen und Landwirte für ihre Mehrleistungen fair honoriert werden. Wirtschaft sowie Konsumentinnen und Konsumenten können diese Entwicklung in Zukunft weiter vorantreiben.

      Eine ökologische Beratung führt oft zu verbesserten Biodiversitätsleistungen sowie zu einer Veränderung der Einstellung der Landwirte gegenüber ökologischen Fragestellungen. Landwirtinnen und Landwirte können dank Biodiversitätsleistungen aber auch ein höheres Einkommen erwirtschaften.

      © Markus Jenny

      Text: Simon Birrer

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